• USD/JPY handelt seitwärts um 156,70 vor den US-NFP-Daten am Freitag.
  • Die Auswirkungen der US-NFP werden voraussichtlich erheblich auf die Zinsausblicke sein.
  • USD/JPY wackelt seit Wochen in der Nähe des 20-Tage-EMA.

Das Währungspaar USD/JPY handelt während der europäischen Handelszeit am Donnerstag in einer engen Spanne um 156,70. Das Paar konsolidiert, während die Anleger ihren Fokus auf die US-Nonfarm Payrolls (NFP) für Dezember richten, die am Freitag veröffentlicht werden.

Die Anleger werden den US-NFP-Daten besondere Aufmerksamkeit schenken, da sie die Markterwartungen hinsichtlich der Geldpolitik der US-Notenbank (Fed) beeinflussen werden. Im Jahr 2025 hat die Fed drei Zinssenkungen um 25 Basispunkte (bps) vorgenommen, um die schwachen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Es wird erwartet, dass der US-NFP-Bericht zeigt, dass die Wirtschaft 60.000 neue Arbeitskräfte hinzugefügt hat, was leicht unter den 64.000 im November liegt. Die Arbeitslosenquote wird mit 4,5% niedriger gesehen, nach zuvor 4,6%.

Unterdessen gewinnt der japanische Yen (JPY) an Boden, nachdem er in den letzten Wochen schwach abgeschnitten hat. Der JPY gewinnt, da die Marktstimmung aufgrund neuer Zollbedrohungen von US-Präsident Donald Trump risikoscheu bleibt.

Technische Analyse USD/JPY

USD/JPY handelt flach bei 156,76 zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels. Das Paar handelt seit über sechs Wochen in einer Spanne zwischen 154,40 und 157,90. Der Preis hält sich über dem steigenden 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 156,35, was den kurzfristigen Aufwärtstrend intakt hält. Die positive Steigung des 20-Tage-EMA unterstützt die Nachfrage bei Rücksetzern.

Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) liegt bei 55,67 (neutral) und bleibt über der 50-Mittellinie, was mit einer milden bullishen Tendenz übereinstimmt.

Solange das Paar über dem 20-Tage-EMA bleibt, würde der Weg trendfolgende Erweiterungen begünstigen, während ein täglicher Schlusskurs darunter das Setup schwächen und das Momentum in Richtung Neutralität verschieben würde. Das Asset könnte sich in Richtung des Höchststands von Januar 2025 bei 158,88 bewegen, wenn es über den Höchststand vom 20. November bei 157,90 ausbricht. Im Gegensatz dazu könnte der Preis in Richtung des Tiefs vom 7. November bei 152,80 fallen, wenn er das Tief vom 16. Dezember bei 154,40 nicht halten kann.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Wirtschaftsindikator

Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft

Der Arbeitsmarktbericht der USA wird monatlich vom Bureau of Labor Statistics (BLS) veröffentlicht und enthält unter anderem die Nonfarm Payrolls – die Zahl der im Vormonat neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Diese Kennzahl ist ein zentraler Indikator für die wirtschaftliche Lage in den USA und kann erhebliche Marktbewegungen auslösen. Die monatlichen Veränderungen sind oft volatil und unterliegen regelmäßig nachträglichen Korrekturen, die ebenfalls bedeutende Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben können. Zwar gilt ein hoher Beschäftigungszuwachs in der Regel als positiv (bullish) für den US-Dollar (USD), ein schwacher Zuwachs als negativ (bärisch) – doch wird die Marktreaktion nicht allein von der Hauptzahl bestimmt. Auch Revisionsdaten der Vormonate und die Entwicklung der Arbeitslosenquote spielen eine wichtige Rolle bei der Gesamtbewertung durch den Markt.

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Nächste Veröffentlichung: Fr Jan. 09, 2026 13:30

Häufigkeit: Monatlich

Prognose: 60Tsd

Vorher: 64Tsd

Quelle: US Bureau of Labor Statistics

Der monatliche Arbeitsmarktbericht der USA gilt als der wichtigste Wirtschaftsindikator für Devisenhändler. Er wird am ersten Freitag nach dem Berichtsmonat veröffentlicht. Die Veränderung der Anzahl der Stellen steht in einem engem Zusammenhang mit der Gesamtleistung der Wirtschaft und wird von den politischen Entscheidungsträgern überwacht. Vollbeschäftigung ist eines der Mandate der Federal Reserve, und sie berücksichtigt die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt bei der Festlegung ihrer Politik, was sich wiederum auf die Währungen auswirkt. Trotz mehrerer Frühindikatoren, die die Schätzungen beeinflussen, neigen die Nonfarm Payrolls dazu, die Märkte zu überraschen und erhebliche Volatilität auszulösen. Sollte das tatsächliche Ergebnis den Konsens übertreffen, ist dies für den USD tendenziell bullish.

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