- USD/JPY hält sich nach dem späten Pullback vom Vortag aus dem Bereich um 162,00 stabil.
- Interventionsängste halten die JPY-Bären in Schach und wirken als Gegenwind für die Spotpreise.
- Wirtschaftliche Sorgen und der breite Zinsunterschied zwischen den USA und Japan bieten Unterstützung inmitten eines bullischen Setups.
Das USD/JPY-Paar tritt während der asiatischen Sitzung am Dienstag in eine bullische Konsolidierungsphase ein und handelt derzeit knapp über 161,50 bei gemischten fundamentalen Signalen. Die Spotpreise bleiben jedoch in Schlagdistanz zu einem 40-Jahres-Hoch im Bereich um 162,00, das im Juli 2024 erreicht wurde, da Händler angesichts der Befürchtung, dass die japanischen Behörden eingreifen könnten, um den japanischen Yen (JPY) zu stützen, nervös bleiben.
Der lokale Sender TBS berichtete, dass Japans Finanzminister Katayama ein Online-Treffen mit dem US-Finanzminister Bessent abgehalten hat, um den starken Rückgang des JPY und eine mögliche Intervention zu besprechen. Hinzu kommt, dass Japans Kabinettssekretär Minoru Kihara erklärte, er werde bei Bedarf angemessene Maßnahmen gegen die Devisenmarktbewegungen (FX) ergreifen. Dies hält die JPY-Bären davon ab, neue Wetten zu platzieren, und begrenzt die Aufwärtsbewegung des USD/JPY-Paares.
Wirtschaftliche Risiken, die sich aus dem Nahostkonflikt und den Energieversorgungsstörungen durch die Straße von Hormus ergeben, belasten den JPY weiterhin. Darüber hinaus hält der anhaltend breite Zinsunterschied zwischen Japan und den USA die JPY-Bullen in Schach. Der US-Dollar (USD) hingegen steht nahe seinem höchsten Stand seit Mai 2025 fest und verleiht dem USD/JPY-Paar zusätzliche Unterstützung.
Der anhaltende Ausbruch der letzten Woche durch die vorherige Interventionszone im Bereich von 160,50-160,60 kommt zusätzlich zur jüngsten soliden Erholung vom 200-Tage-Exponential Moving Average (EMA) und hält den übergeordneten Aufwärtstrend intakt. Der Relative Strength Index (14) bewegt sich jedoch im überkauften Bereich nahe 70, was eher auf das Risiko einer Konsolidierung oder einer korrigierenden Pause als auf ein bestätigtes kurzfristiges Top für das USD/JPY-Paar hindeutet.
Unterdessen bleibt der Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Indikator positiv über der Nulllinie und verstärkt den zugrundeliegenden Aufwärtsdruck. In der Zwischenzeit sollte die strukturelle Unterstützung im Bereich von 160,60-160,50 den unmittelbaren Abwärtsdruck abfedern. Zudem dürfte der 200-Tage-EMA bei 156,47 eine tiefere Trendunterstützung bieten, falls sich bei erhöhten RSI-Werten ein stärkerer korrigierender Pullback entfaltet.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
USD/JPY Tages-Chart
Japanischer Yen - letzte 30 Tage
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Japanischer Yen (JPY) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen letzte 30 tage. Japanischer Yen war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 1.73% | 1.49% | 1.66% | 2.90% | 2.62% | 3.16% | 2.85% | |
| EUR | -1.73% | -0.24% | -0.09% | 1.12% | 0.88% | 1.42% | 1.11% | |
| GBP | -1.49% | 0.24% | 0.21% | 1.43% | 1.16% | 1.68% | 1.39% | |
| JPY | -1.66% | 0.09% | -0.21% | 1.17% | 0.99% | 1.51% | 1.10% | |
| CAD | -2.90% | -1.12% | -1.43% | -1.17% | -0.17% | 0.33% | -0.04% | |
| AUD | -2.62% | -0.88% | -1.16% | -0.99% | 0.17% | 0.53% | 0.22% | |
| NZD | -3.16% | -1.42% | -1.68% | -1.51% | -0.33% | -0.53% | -0.31% | |
| CHF | -2.85% | -1.11% | -1.39% | -1.10% | 0.04% | -0.22% | 0.31% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Japanischer Yen aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als JPY (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.
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Solana fällt knapp unter 72 $ und riskiert damit den dritten Verlusttag in Folge, der die 5% Gewinne vom Freitag zunichtemachen könnte. Auf SOL fokussierte börsengehandelte Fonds spiegeln eine verhaltene Nachfrage institutioneller Investoren nach einer leichten Erholung in der letzten Woche wider. Unterdessen deutet die Einzelhandelsaktivität auf einen bärischen Positionsaufbau hin.
Das sollten Sie am Dienstag, den 23. Juni, im Blick behalten:
Der US-Dollar profitiert am Dienstag von der risikoscheuen Marktstimmung und bleibt gegenüber seinen wichtigsten Rivalen widerstandsfähig. Der Wirtschaftskalender wird am Dienstag vorläufige Daten zum Einkaufsmanager-Index (EMI) für Juni aus Deutschland, der Eurozone, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten enthalten.