- USD/JPY hält sich trotz Dollarschwäche bei 154,00.
- Schwache US-Daten erhöhen den Druck auf den US-Dollar.
- Spekulationen über japanische Interventionen zur Stützung des Yen halten sich hartnäckig.
USD/JPY handelt am Montag im frühen US-Handel seitwärts knapp unter der Marke von 154,00. Der Kurs konsolidiert sich, da das Handelsvolumen am Montag aufgrund des Feiertags in Japan (Kindertag) gering bleibt. Trotz schwacher Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten kämpft der Major um einen Aufwärtstrend und schickt den US-Dollar auf die Verliererstraße.
Schwache US Non-Farm Payrolls und ein schwacher PMI für den Dienstleistungssektor belasteten den US-Dollar. Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, fiel leicht unter die Marke von 105,00. Der am Freitag veröffentlichte NFP-Bericht der USA zeigte, dass weniger neue Arbeitsplätze geschaffen wurden und die Arbeitslosigkeit stieg, was auf die Folgen einer weiteren Zinserhöhung durch die Fed hindeutet.
Die Marktstimmung ist risikofreudig, da fest damit gerechnet wird, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinsen ab der September-Sitzung senken wird. Der S&P 500 eröffnete im Plus, was auf eine starke Nachfrage nach risikobehafteten Anlagen hindeutet. Die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen stiegen leicht auf 4,50 %, gingen aber aufgrund der festen Zinssenkungserwartungen der Fed deutlich zurück.
Die Anleger spekulieren darauf, dass die Fed die Zinsen bereits auf ihrer Sitzung im September senken wird. Fed-Gouverneurin Michelle Bowman sagte am Freitag, dass sie bereit sei, die Zinsen weiter zu erhöhen, falls die Fortschritte bei der Senkung der Inflation auf 2 % zum Stillstand kämen oder sich umkehrten.
An der Tokioter Front sehen die Anleger, dass Japan interveniert, um den japanischen Yen gegenüber dem US-Dollar zu stärken. Japans Intervention ist jedoch eine kurzfristige Unterstützung und wird keine grundlegende Veränderung des japanischen Yen bewirken. Die Anleger wollen Beweise sehen, die das Vertrauen in die Lohnwachstumsspirale stärken.
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