USD/JPY gewinnt bei einer leichten Erholung des USD am Donnerstag bei 155,60 an Boden.
Viele japanische Entscheidungsträger forderten stabile Zinssätze, um das Risiko eines Überschießens der Inflation zu vermeiden.
Fed-Chef Collins betonte die Notwendigkeit, die Zinsen länger hoch zu halten, um die Inflation einzudämmen, was dem USD Auftrieb verlieh.
Das Paar USD/JPY wird am Donnerstag im frühen asiatischen Handel den vierten Tag in Folge im positiven Bereich um 155,60 gehandelt. Die Angst vor weiteren Interventionen der Bank of Japan (BoJ) dürfte den Abwärtstrend des japanischen Yen (JPY) jedoch vorerst begrenzen.
Die Mitglieder des BoJ-Vorstands beschlossen auf ihrer geldpolitischen Sitzung im April, den Leitzins bei 0% zu belassen. Laut dem Summary of Opinions der Bank of Japan (BoJ) wurden die Mitglieder des BoJ-Vorstandes auf ihrer Sitzung im April hawkisch. Viele Entscheidungsträger sprachen sich für eine Beibehaltung des Leitzinses aus, um das Risiko eines Überschießens der Inflation zu vermeiden. In der Erklärung wurden die jüngsten Äußerungen des BoJ-Gouverneurs Kazuo Ueda hervorgehoben, die auf die Aussicht auf mehrere Zinserhöhungen in den kommenden Monaten sowie auf die Möglichkeit einer Anhebung der kurzfristigen Kreditzinsen hinwiesen.
Am frühen Mittwoch meldete sich Japans oberster Währungsdiplomat, Masato Kanda, mit einer verbalen Intervention zu Wort, in der er erklärte, dass er geeignete Maßnahmen ergreifen werde, wenn es notwendig sei, um den JPY zu verhindern. Kanda lehnte es jedoch ab, die Devisenintervention zu kommentieren. Die Möglichkeit, dass die japanischen Behörden weitere Schritte unternehmen, um ihre Währung zu schützen, könnte dem JPY Auftrieb geben und den Aufwärtstrend des Paares begrenzen.
Andererseits stützt die geldpolitische Kluft zwischen den Vereinigten Staaten und Japan weiterhin USD/JPY. Unterdessen erklärte die Präsidentin der Bostoner Fed, Susan Collins, am Mittwoch, dass der Zinssatz wahrscheinlich noch länger höher bleiben wird, da es länger dauern wird als bisher angenommen, um die Inflation auf das Zielniveau zu senken. Die hawkischen Äußerungen der Fed-Beamten geben dem Greenback Auftrieb und wirken als Rückenwind für das Paar. Abgesehen davon werden Händler am Freitag den vorläufigen Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan beobachten, der im Mai voraussichtlich auf 76,0 fallen wird, verglichen mit 77,2 im April.
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