• USD/JPY rutscht unter 145,00 und testet den wichtigen 100-Tage-Gleitenden Durchschnitt.
  • Der Japanische Yen erholt sich am Montag von seinem Fünf-Wochen-Tief, da sich die Risikostimmung verbessert.
  • Der Waffenstillstand zwischen Iran und Israel dämpft die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicherem Hafen.

Der Japanische Yen (JPY) setzt seine Gewinnsträhne gegenüber dem US-Dollar (USD) am Dienstag fort und baut auf den Gewinnen vom Montag auf, während der Greenback in der Defensive bleibt. Die nachlassenden geopolitischen Spannungen nach einem Waffenstillstand zwischen Iran und Israel haben die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicherem Hafen verringert, was dem Yen ermöglicht, weiter an Boden zu gewinnen.

USD/JPY wird zum Zeitpunkt der Erstellung unter der Marke von 145,00 gehandelt, während der amerikanischen Handelszeiten, und bleibt über seinem 100-Tage-Gleitenden Durchschnitt, der eine wichtige kurzfristige Unterstützungszone darstellt.

Der Japanische Yen entfernt sich nun von dem Fünf-Wochen-Tief, das er am Montag erreicht hat, da sich die Risikostimmung verbessert und die Ölpreise sinken, was der Währung hilft, verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Niedrigere Energiekosten werden als unterstützend für die Handelsbilanz Japans angesehen, was die Stärke des Yen erhöht. In der Zwischenzeit stieg die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen Japans zum zweiten Mal in Folge über 1,42%, gestützt durch eine stärkere Risikobereitschaft und beruhigende geopolitische Spannungen, die die Nachfrage nach sicheren Anleihen verringert haben.

Die Daten der letzten Woche zeigten, dass die Kerninflation Japans im Mai zum dritten Mal in Folge auf 3,7% anstieg – dem höchsten Stand seit Januar 2023. Der hartnäckige Inflationstrend hat die Markterwartungen gestärkt, dass die Bank of Japan möglicherweise auf ihrem Straffungskurs bleibt. Auf ihrer Sitzung im Juni beließ die Zentralbank ihren Leitzins bei 0,5%, deutete jedoch eine Bereitschaft zu weiteren Erhöhungen an und verwies auf den anhaltenden Preisdruck, da Unternehmen höhere Lohnkosten an die Verbraucher weitergeben.

Auf der US-Seite resultiert die Schwäche des US-Dollars aus einer Kombination von nachlassenden geopolitischen Spannungen und dovishen Signalen der Federal Reserve (Fed). Die Ankündigung von Präsident Trump über einen Waffenstillstand zwischen Iran und Israel, den er als "Der 12-Tage-Krieg" bezeichnete, half, die Märkte zu beruhigen und die Zuflüsse in den Greenback als sicheren Hafen zu verringern. In der Zwischenzeit haben jüngste Äußerungen von Fed-Beamten die Erwartungen an eine mögliche Zinssenkung bereits im Juli gestärkt, was den US-Dollar-Index (DXY) weiter belastet, der am Dienstag in Richtung 98,00 driftet.

In der Zukunft werden die Händler ein genaues Auge auf die laufende Aussage von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell vor dem Kongress haben, um frische Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick zu erhalten. Während Powells vorbereitete Bemerkungen bekräftigten, dass die Fed keinen dringenden Bedarf sieht, die Zinsen zu senken, werden die Marktteilnehmer seine Live-Antworten auf subtile Tonänderungen überprüfen. Jegliche Hinweise auf den Zeitpunkt einer möglichen Zinssenkung könnten die Stimmung gegenüber dem US-Dollar beeinflussen und kurzfristige Bewegungen in USD/JPY prägen.

Wirtschaftsindikator

Anhörung des Fed Vorsitzenden Powell

Der Fed Vorsitzende J. Powell wird vor dem Kongress eine Anhörung haben, bei der er über die Wirtschaft und die Geldpolitik sprechen wird. Powells vorbereitete Erklärung wird noch vor der Veranstaltung auf dem Capitol Hill veröffentlicht. Die Veranstaltung wurde durch die Beerdigung des früheren Präsident George H. W. Bush verschoben.

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Letzte Veröffentlichung: Di Juni 24, 2025 14:00

Häufigkeit: Unregelmäßig

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Quelle: Federal Reserve

 

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