Der US-Dollar (USD) wird nahe der Mitte seiner mehrmonatigen Spanne gehandelt, da die Märkte eine eher zurückhaltende Lockerungspolitik der Fed einpreisen. Da die US-Swap-Sätze nun unter den längerfristigen Prognosen des FOMC liegen, könnte der Greenback weiterhin unter Druck stehen, sofern die bevorstehenden CPI- und PMI-Daten nicht positiv überraschen, berichten die Analysten von BBH FX.
Kreditängste kommen auf, aber systemische Risiken bleiben begrenzt
„Der USD wird nahe der Mitte seiner seit Juni bestehenden Spanne gehandelt. Wir gehen davon aus, dass der USD diese Woche defensiv handeln wird, da die US-Swapkurve nach unten korrigiert wurde, was auf einen eher zurückhaltenden Lockerungszyklus der Fed hindeutet. Die 3-jährigen US-Swapsätze liegen unter den mittleren Prognosen des FOMC für den Leitzins 2027-2028. Ein Risiko für unsere Einschätzung ist eine positive Überraschung bei den US-CPI- und/oder PMI-Daten für September und/oder Oktober (beide am Freitag)."
„Unterdessen ist die wachsende Unruhe über eine Reihe von Kreditkrisen in den USA zwar kein systemisches Problem, aber dennoch beobachtenswert. Zwei große Insolvenzen im Automobil-/Subprime-Bereich (First Brands Group und Tricolor) haben Befürchtungen hinsichtlich der wachsenden Risiken der Banken gegenüber Hedgefonds, privaten Kreditgruppen und anderen Nichtbanken-Finanzinstituten (NBFI) geschürt.“
„Erfreulicherweise weist der jüngste Global Financial Stability Report des IWF darauf hin, dass die meisten Banken im Euroraum und in den USA über ausreichende Liquiditätspuffer verfügen, um ihren NBFI-Verpflichtungen nachzukommen. Darüber hinaus zeigen die Spreads für US-Hochzinsanleihen keine Anzeichen einer Belastung und stehen weiterhin im Einklang mit einem widerstandsfähigen Unternehmenssektor.“
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