Die negativen Auswirkungen der erhöhten politischen Unsicherheit und die Befürchtungen über Störungen durch Zölle im Handel wurden in den jüngsten EMI-Umfragen deutlich, die gestern aus Europa und den USA veröffentlicht wurden. Die zusammengefassten EMI-Werte für April fielen in der Eurozone um 0,8 Punkte auf 50,1, in Großbritannien um 3,3 Punkte auf 48,2 und in den USA um 2,3 Punkte auf 51,2, so MUFGs Devisenanalyst Lee Hardman.
Wetten auf Zinssenkungen der Fed stoßen auf Widerstand, da die US-Inflation anhält
„Die breit angelegte Verschlechterung des Geschäftsvertrauens wird die Erwartungen für eine Verlangsamung des globalen Wachstums im 2. Dies passt zu den aktualisierten globalen Wirtschaftsprognosen des IWF, die Anfang dieser Woche veröffentlicht wurden. Die IWF-Referenzprognosen für das globale Wachstum wurden für dieses und nächstes Jahr um insgesamt 0,8 Prozentpunkte auf 2,8 % bzw. 3,0 % nach unten korrigiert. Trotz der prognostizierten Abschwächung stellte der IWF fest, dass das weltweite Wachstum weiterhin deutlich über dem Niveau einer Rezession liegt. Die größten Abstriche beim Wachstum wurden für Mexiko, Kanada, die USA und China gemacht.“
„Der IWF erwartet, dass sich das Wachstum in den USA auf 1,8 % (-0,9 Prozentpunkte weniger) im Jahr 2025 und 1,7 % (-0,4 Prozentpunkte weniger) im Jahr 2026 abschwächen wird. Dies wird die Fed bei der Festlegung der Geldpolitik vor größere Herausforderungen stellen. Der US-Zinsmarkt rechnet derzeit mit Zinssenkungen der Fed um 83 Basispunkte bis Ende des Jahres, wobei die nächste Zinssenkung um 25 Basispunkte für Juni oder Juli erwartet wird. Da die Inflation in diesem Jahr jedoch weiter über das 2,0 %-Ziel der Fed ansteigen dürfte, wird die Fed wahrscheinlich eine noch stärkere Abschwächung der US-Wirtschaft und eine Lockerung der Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt benötigen, um diese Erwartungen zu erfüllen.“
„Der schwächere Dollar spiegelt zum Teil die erwarteten stärkeren negativen Auswirkungen auf das Wachstum in den USA im Vergleich zu anderen großen Volkswirtschaften wider. Die IWF-Prognosen für das Wachstum in der Eurozone wurden zwar nach unten korrigiert, aber in bescheidenerem Umfang, nämlich um jeweils -0,2 Prozentpunkte für die Jahre 2025 und 2026. Der Dollar könnte in Zukunft mehr Unterstützung erhalten, wenn sich die US-Wirtschaft nicht so stark abschwächt wie befürchtet, was es der Fed erschweren würde, die Zinsen so stark zu senken, wie derzeit eingepreist.“
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Ripple explodiert über 1,43 Dollar – kommt jetzt der große Ausbruch? Die brisante Ripple Prognose!
Ripple (XRP) meldet sich zurück – und zwar genau in dem Moment, in dem viele Anleger schon aufgegeben hatten. Am Freitag klettert XRP wieder über 1,43 US-Dollar. Eine langsame, aber stetige Erholung nach dem Schock vom Dienstag. Da war der Kurs noch auf ein Wochentief bei 1,31 US-Dollar gefallen.
Silber Prognose: Kommt jetzt der 200-Dollar-Run?
Gold war jahrelang der Star auf der Vancouver Resource Investment Conference (VRIC).
Goldpreis nach Trump-Urteil: Startschuss für den nächsten Anstieg – oder nur ein Strohfeuer?
Paukenschlag aus Washington: Der U.S. Supreme Court kippt die weitreichenden „reciprocal“-Zölle von US-Präsident Donald Trump. Die erste Reaktion vieler Anleger? Das muss doch bullish für Gold sein.
Bitcoin, Ethereum und Ripple konsolidieren mit kurzfristig vorsichtig bullish Bias
Bitcoin, Ethereum und Ripple konsolidieren am Freitag in der Nähe wichtiger technischer Bereiche und zeigen milde Anzeichen der Stabilisierung nach der jüngsten Volatilität. BTC hält sich trotz milder Verluste in dieser Woche über 67.000 USD, während ETH nach einer Ablehnung in der Nähe seiner oberen Konsolidierungsgrenze um 2.000 USD schwebt.
Das sollten Sie am Freitag, den 27. Februar, im Blick behalten:
Die Märkte bleiben am frühen Freitag vorsichtig, was dem USD hilft, gegenüber seinen Rivalen widerstandsfähig zu bleiben. Der europäische Wirtschaftskalender wird vorläufige Inflationsdaten für Februar aus Deutschland enthalten. Im Laufe des Tages werden die Anleger den US-Erzeugerpreisindex für Januar und die BIP-Zahlen für das vierte Quartal aus Kanada genau beobachten.