Die wichtigste Nachricht des heutigen Morgens in Europa ist ein Paket von geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen, das die chinesischen Behörden über Nacht beschlossen haben. Diese Maßnahmen können als geldpolitische „Bazooka“ bezeichnet werden, aber es gibt noch viel zu tun, um die chinesische Nachfrage wieder auf die Beine zu bringen, stellt ING Devisenstratege Chris Turner fest.
DXY wird in einer engen Spanne von 100,50-101,00 gehandelt
„Diese Maßnahmen haben den lokalen Aktienmärkten ordentliche Gewinne von 3-4% beschert und einen ähnlichen Sprung bei Eisenerz, das als wichtiger Maßstab für den chinesischen Immobiliensektor gilt. Während eine geldpolitische Lockerung theoretisch negativ für eine Währung sein sollte, ist der USD/CNH tatsächlich auf einen neuen Tiefstand eingebrochen. Dies spiegelt sowohl die verspätete Absicherung von Dollar-Forderungen durch chinesische Exporteure als auch die Neubewertung der China-Investitionsthese und die Tatsache wider, dass die Anleger gezwungen sind, ihre untergewichteten Positionen in China abzubauen.“
„Die chinesischen Maßnahmen verstärken die reflationäre Stimmung, die wir in der gestrigen Ausgabe des FX Daily erörtert haben. Dieses Umfeld ist durch steilere Renditekurven und höhere Aktienkurse gekennzeichnet und führt, wie wir gestern dargelegt haben, normalerweise zu einem Rückgang des reflationären Währungspaares EUR/AUD. In der Tat ist EUR/AUD in den letzten 24 Stunden um 1,3 % gesunken. Für den Dollar selbst ist ein reflationäres Umfeld leicht negativ, da die Anleger in prozyklischere und aufstrebende Währungen umschichten.
„In Anbetracht der für heute erwarteten weiteren Verschlechterung der Lage in der deutschen Industrie und des hohen Gewichts des Euro im DXY bedeutet dies wahrscheinlich, dass der DXY weiterhin in einer engen Spanne von 100,50-101,00 gehandelt wird. Sollte sich jedoch eine Erholung der chinesischen Binnennachfrage abzeichnen, dürften Währungen wie der südafrikanische Rand, der brasilianische Real und der australische Dollar gut abschneiden.“
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl
Die neuesten Umfragen deuten auf einen dominierenden Sieg des regierenden Blocks bei der bevorstehenden vorgezogenen Wahl in Japan hin. Je größer das Mandat von Sanae Takaichi ist, desto mehr befürchten die Investoren eine schnellere Umsetzung von Steuerkürzungen und Ausgabenplänen.