- USD/CHF steigt auf fast 0,7930, da der US-Dollar in einem risikoscheuen Marktumfeld gewinnt.
- Die Anleger wenden sich nach dem US-Angriff auf Venezuela und der Festnahme von Präsident Nicolas Maduro der sicheren Flotte zu.
- Das Hauptaugenmerk am Montag wird auf den realen Einzelhandelsumsätzen in der Schweiz und den US ISM EMI für das verarbeitende Gewerbe liegen.
Das Paar USD/CHF wird im Laufe des asiatischen Handels am Montag um 0,15% höher bei fast 0,7930 gehandelt. Das Paar mit dem Schweizer Franken gewinnt, da der US-Dollar (USD) in einem risikoscheuen Marktumfeld steigt, nach dem Angriff der Vereinigten Staaten (US) auf Venezuela und der Festnahme von Präsident Nicolas Maduro, der sich in New York wegen Drogenhandels verantworten muss.
Zum Zeitpunkt des Schreibens steigt der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, um 0,25% auf fast 98,66.
Die Anleger bereiten sich in dieser Woche auf erhebliche Volatilität beim US-Dollar vor, da eine Reihe von US-Daten veröffentlicht werden, insbesondere die Nonfarm Payrolls (NFP) für Dezember, die nicht durch die Regierungsstilllegung verzerrt worden sein sollten.
Die NFP-Daten aus den USA werden die Markterwartungen hinsichtlich der geldpolitischen Maßnahmen der Federal Reserve (Fed) bei der Januarsitzung erheblich beeinflussen, da Zinssenkungen im Jahr 2025 hauptsächlich durch Schwächen auf dem Arbeitsmarkt getrieben wurden.
In der Sitzung am Montag werden die Anleger den US ISM EMI für das verarbeitende Gewerbe für Dezember im Blick haben, der um 15:00 Uhr GMT veröffentlicht wird. Der ISM EMI für das verarbeitende Gewerbe wird voraussichtlich leicht höher bei 48,3 aus 48,2 im November erwartet, was darauf hindeutet, dass die Aktivitäten erneut zurückgegangen sind, jedoch in einem etwas moderateren Tempo. Ein Wert unter der Schwelle von 50,0 wird als Rückgang der Geschäftstätigkeit angesehen.
In der Zwischenzeit wird das Hauptaugenmerk für den Schweizer Franken (CHF) in dieser Woche auf den Verbraucherpreisindex (VPI) für Dezember liegen, der am Donnerstag veröffentlicht wird. Die Inflationsdaten werden Hinweise darauf geben, ob die Schweizerische Nationalbank (SNB) in naher Zukunft zu einer Normalisierung der Politik übergehen wird.
Am Montag werden die Anleger den realen Einzelhandelsumsatz für November im Auge behalten, der um 07:30 Uhr GMT veröffentlicht wird. Die realen Einzelhandelsumsätze in der Schweiz werden voraussichtlich mit einer annualisierten Rate von 2,9% gewachsen sein, schneller als 2,7% im Oktober.
Wirtschaftsindikator
ISM Einkaufsmanagerindex (EMI) Verarbeitendes Gewerbe
Der monatlich vom Institute for Supply Management (ISM) veröffentlichte Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe ist ein wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in der US-Industrie. Er basiert auf einer Umfrage unter Einkaufsleitern, die aktuelle Entwicklungen in ihren Unternehmen im Vergleich zum Vormonat bewerten. Die Antworten geben Aufschluss darüber, ob sich die Geschäftslage verbessert, verschlechtert oder unverändert geblieben ist. Ein Indexwert über 50 signalisiert ein Wachstum im verarbeitenden Gewerbe und wird in der Regel als bullishes Signal für den US-Dollar (USD) gewertet. Ein Wert unter 50 deutet hingegen auf einen Rückgang der industriellen Aktivität hin und gilt als bärisch für den USD.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Mo Jan. 05, 2026 15:00
Häufigkeit: Monatlich
Prognose: 48.3
Vorher: 48.2
Quelle: Institute for Supply Management
Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe des Institute for Supply Management (ISM) gibt einen zuverlässigen Ausblick auf den Zustand des verarbeitenden Gewerbes in den USA. Ein Wert über 50 deutet darauf hin, dass die Geschäftstätigkeit während des Erhebungszeitraums expandierte und umgekehrt. PMIs gelten als Frühindikatoren und können eine Verschiebung im Wirtschaftszyklus signalisieren. Stärker als erwartet ausgefallene Ergebnisse haben in der Regel einen positiven Einfluss auf den USD. Neben dem Gesamt-PMI werden auch die Zahlen des Beschäftigungsindex und des Index der gezahlten Preise genau beobachtet, da sie den Arbeitsmarkt und die Inflation beleuchten.
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