• USD/CHF steckt zwischen 0,8180 und 0,8300 fest, da Käufer den Ausbruch über den Widerstand nicht aufrechterhalten können.
  • RSI bleibt bärisch; ein Bruch unter 0,8200 könnte das Tief vom 7. Mai und das Jahrestief bei 0,8034 offenbaren.
  • Bullen müssen 0,8250 zurückerobern, um 0,8300 erneut zu testen und die 50-Tage-SMA bei 0,8376 herauszufordern.

USD/CHF handelt am Freitag gedämpft, nachdem ein US-Bericht gezeigt hat, dass die Inflation dem Ziel von 2% der Federal Reserve (Fed) näher kommt. In der Zwischenzeit beschwerte sich US-Präsident Trump über die langsamen Verhandlungen zwischen Peking und Washington, die die Märkte erschüttert haben. Er erklärte jedoch, dass er mit Chinas Präsident Xi Jinping sprechen würde, um das Problem zu lösen. Das Paar handelt unverändert bei 0,8227.

USD/CHF Preisprognose: Technische Perspektive

USD/CHF bleibt nach unten geneigt, aber der Trend stockte und konsolidierte sich in den letzten acht Tagen innerhalb der Spanne von 0,8180 bis 0,8300. Am Donnerstag erreichte das Paar ein Sieben-Tage-Hoch von 0,8347, aber die Käufer konnten die Marke von 0,8300 nicht halten, was den Rückgang des Paares in Richtung der Marke von 0,8200 verschärfte.

Das Momentum, gemessen am Relative Strength Index (RSI), ist bärisch, aber Käufer, die USD/CHF über 0,8200 halten, könnten die Tür für höhere Preise öffnen.

Trotzdem ist der Weg des geringsten Widerstands nach unten. Die erste Unterstützung liegt bei 0,8200, gefolgt vom Tief vom 7. Mai bei 0,8184. Bei weiterem Rückgang wird die nächste Unterstützung bei 0,8034, dem Jahrestief (YTD), gesehen.

Umgekehrt, wenn der USD/CHF über 0,8250 ansteigt, ist mit einem Test von 0,8300 zu rechnen. Bei weiterem Anstieg wäre der nächste Widerstand der 50-Tage-Simple Moving Average (SMA) von 0,8376, gefolgt von der Marke von 0,84.

USD/CHF Preisdiagramm – Täglich

Schweizer Franken FAQs

Der Schweizer Franken gehört zu den am häufigsten gehandelten Währungen weltweit, obwohl die Schweizer Wirtschaft relativ klein ist. Der Wert der Währung wird stark durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) beeinflusst.

Der Schweizer Franken (CHF) gilt in Krisenzeiten als sicherer Hafen. Die Stabilität der Schweizer Wirtschaft, große Zentralbankreserven und die politische Neutralität des Landes machen den Franken zu einer bevorzugten Anlagewährung in turbulenten Zeiten. Anleger flüchten in den Franken, wenn globale Risiken zunehmen.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) tritt viermal im Jahr – einmal pro Quartal, seltener als andere bedeutende Zentralbanken – zusammen, um über ihre Geldpolitik zu entscheiden. Ihr erklärtes Ziel ist es, die jährliche Inflationsrate unter 2 % zu halten. Überschreitet die Inflation diese Marke oder wird erwartet, dass dies in naher Zukunft geschieht, greift die SNB ein und erhöht den Leitzins, um das Preiswachstum zu dämpfen. Höhere Zinssätze wirken sich in der Regel positiv auf den Schweizer Franken (CHF) aus, da sie die Renditen erhöhen und die Schweiz für Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Franken.

Makroökonomische Datenveröffentlichungen spielen eine zentrale Rolle bei der Bewertung des Schweizer Franken (CHF). Obwohl die Schweizer Wirtschaft als stabil gilt, können plötzliche Veränderungen bei Wachstum, Inflation, Leistungsbilanz oder Währungsreserven signifikante Auswirkungen auf den CHF haben. Starke Wirtschaftsdaten, niedrige Arbeitslosigkeit und ein hohes Verbrauchervertrauen stützen in der Regel den Franken. Umgekehrt könnte eine Abkühlung der Konjunktur eine Abwertung der Währung zur Folge haben.

Als kleine und offene Volkswirtschaft ist die Schweiz stark von der wirtschaftlichen Stabilität der Eurozone abhängig. Die erweiterte Europäische Union ist nicht nur der wichtigste Handelspartner der Schweiz, sondern auch ein bedeutender politischer Verbündeter. Eine stabile makroökonomische und geldpolitische Lage in der Eurozone ist daher von entscheidender Bedeutung für die Schweiz und den Schweizer Franken (CHF). Angesichts dieser engen Verflechtungen legen einige Modelle nahe, dass die Korrelation zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung des Euro (EUR) und des Schweizer Franken mit über 90 % nahezu perfekt ist.

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