- USD/CHF driftet am Donnerstag aufgrund des schwächeren US-Dollars auf 0,9145 ab.
- Der hawkische Ton der US-Notenbank hat den USD beflügelt und dem Paar Rückenwind verschafft.
- Die ZEW-Erwartungen für die Schweiz sind im April auf 17,6 gestiegen, verglichen mit 11,5 zuvor.
Das Paar USD/CHF wird im frühen europäischen Handel am Donnerstag schwächer bei 0,9145 gehandelt. Händler scheinen es vorzuziehen, im Vorfeld der Veröffentlichung des vorläufigen US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf Jahresbasis für das erste Quartal (Q1) im Laufe des Tages an der Seitenlinie zu warten. In der Zwischenzeit könnte jede Entwicklung im Zusammenhang mit den eskalierenden Spannungen im Nahen Osten sicheren Häfen wie dem Schweizer Franken (CHF) Auftrieb geben.
Die Entscheidungsträger der US-Notenbank (Fed) stimmten mit der Position der Zentralbank überein, die Zinsen weiterhin zu halten. Der hawkische Ton der Fed hat dem Greenback in den letzten Wochen etwas Unterstützung gegeben. Die Anleger haben jedoch Zweifel daran, wann genau die geldpolitische Lockerung kommen wird. Die Zahlen zum US-BIP-Wachstum könnten Aufschluss darüber geben, wie sich die US-Wirtschaft im ersten Quartal 2024 entwickeln wird.
Die erste Schätzung des US-BIP-Wachstums wird für das erste Quartal auf ein annualisiertes Wachstum von 2,5% geschätzt, verglichen mit dem vorherigen Wert von 3,4%. Sollte der Bericht stärker als erwartet ausfallen, könnte dies Spekulationen auslösen, dass die US-Notenbank den Zinssenkungszyklus verschieben wird, was den US-Dollar (USD) beflügeln könnte.
Am Mittwoch veröffentlichte Daten des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigten, dass sich die Erwartungen der Schweizer ZEW-Umfrage im April auf 17,6 verbessert haben, verglichen mit 11,5 in der vorherigen Umfrage. Abgesehen davon könnten die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten den CHF, eine traditionelle sichere Hafenwährung, beflügeln und den USD/CHF-Kurs nach unten ziehen.
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