- USD/CHF gewinnt in der risikofreudigen Stimmung im frühen europäischen Handel am Dienstag bei 0,9125 an Boden.
- Die hawkischen Kommentare der Fed geben dem Greenback Auftrieb und sorgen für Rückenwind für USD/CHF.
- Die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten könnten sicheren Häfen wie dem Schweizer Franken Auftrieb geben.
Das Paar USD/CHF wird am Dienstag im frühen europäischen Handel den zweiten Tag in Folge stärker um 0,9125 gehandelt. Das risikofreudige Umfeld inmitten nachlassender Befürchtungen über weitere Spannungen im Nahen Osten bietet dem US-Dollar (USD) etwas Unterstützung. Die Anleger erwarten am Dienstag die vorläufigen US-Daten zum S&P Global Purchasing Managers Index (EMI) für April, um neue Impulse zu erhalten.
Die Fed Bank of Chicago teilte am Montag mit, dass sich der nationale Aktivitätsindex im März auf 0,15 verbessert hat, nachdem er zuvor bei 0,09 gelegen hatte. Die Daten hatten jedoch wenig bis gar keinen Einfluss auf den Greenback nach der Veröffentlichung. Die hawkischen Äußerungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) lösten die Erwartung aus, dass die US-Notenbank die Zinssenkung aufschieben würde, was dem USD gegenüber dem Schweizer Franken (CHF) Auftrieb verlieh.
Das vorläufige US-Bruttoinlandsprodukt auf Jahresbasis für das erste Quartal (Q1) und der Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) im März werden im Laufe dieser Woche genau beobachtet und könnten Hinweise auf eine mögliche Lockerung der Geldpolitik durch die Fed liefern. Sollten die Berichte positiv ausfallen, könnte dies dem USD Auftrieb geben und den Aufwärtstrend des Paares begrenzen.
Andererseits könnten die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Zuflüsse in sichere Häfen verstärken, was dem CHF zugute käme. Darüber hinaus wird am Mittwoch die Schweizer ZEW-Umfrage für April veröffentlicht. Am Freitag steht die Rede des Präsidenten der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Jordan, im Mittelpunkt des Interesses.
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