• USD/CHF gewinnt an Boden, da die jüngsten Arbeitsmarktdaten die Wahrscheinlichkeit einer aggressiven Zinssenkung der Fed im November verringern.
  • Das CME FedWatch Tool zeigt eine Wahrscheinlichkeit von 31,4% für eine Zinssenkung der Fed um 50 Basispunkte, verglichen mit 49,3% vor einer Woche.
  • Der Schweizer Verbraucherpreisindex stieg im September um 0,8% gegenüber dem Vorjahr und lag damit unter den Erwartungen und unter dem August-Wert von 1,1%.

USD/CHF setzte seinen Aufwärtstrend im vierten Monat in Folge fort und notierte am Donnerstag während der europäischen Handelszeit bei 0,8510. Diese Aufwärtsbewegung des USD/CHF könnte auf die jüngsten starken US-Arbeitsmarktdaten zurückzuführen sein, die die Wahrscheinlichkeit einer weiteren aggressiven Zinssenkung durch die Federal Reserve (Fed) im November verringert haben.

Der US-Arbeitsmarktbericht (ADP) meldete für September einen Anstieg der Beschäftigtenzahlen um 143.000, was über den Erwartungen von 120.000 lag. Darüber hinaus stiegen die Jahreslöhne im Jahresvergleich um 4,7%. Die Gesamtzahl der im August geschaffenen Stellen wurde von 99.000 auf 103.000 nach oben korrigiert. Dieser Bericht deutet darauf hin, dass sich der Arbeitsmarkt in einer besseren Verfassung befindet als zu Beginn des dritten Quartals angenommen.

Das CME FedWatch Tool zeigt, dass die Märkte einer Zinssenkung der US-Notenbank im November um 25 Basispunkte eine Wahrscheinlichkeit von 65,9% einräumen, während die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 50 Basispunkte bei 31,4% liegt, gegenüber 49,3% vor einer Woche.

Der Schweizer Franken (CHF) könnte nach den am Donnerstag veröffentlichten Inflationsdaten, die schwächer als erwartet ausfielen, unter Abwertungsdruck geraten. Der Schweizer Verbraucherpreisindex stieg im September im Jahresvergleich um 0,8% und lag damit unter den Markterwartungen und unter dem August-Wert von 1,1%. Darüber hinaus sank die monatliche Inflationsrate um 0,3 % und übertraf damit die Prognosen eines Rückgangs um 0,1 %, nachdem sie im August unverändert geblieben war.

Der Abwärtstrend des Schweizer Frankens (CHF) könnte durch Zuflüsse in sichere Häfen angesichts der eskalierenden Spannungen im Nahen Osten gebremst werden. Die israelische Rundfunkbehörde (IBA) berichtete, dass das israelische Sicherheitskabinett beschlossen habe, mit aller Härte auf den jüngsten iranischen Angriff zu reagieren. Der Iran hatte am Dienstagabend mehr als 200 ballistische Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert.

 
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