- USD/CAD steigt, da die Nachfrage nach sicheren Anlagen aufgrund erneuter geopolitischer Risiken zunimmt.
- Die USA haben den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro gefangen genommen, wobei Trump sagte, Washington würde einen sicheren, geordneten Übergang überwachen.
- Der rohstoffgebundene CAD könnte angesichts potenzieller Gewinne bei den Ölpreisen an Stärke gewinnen.
USD/CAD setzt seine Gewinne den zweiten Tag in Folge fort und wird am Montag während der asiatischen Handelsstunden bei rund 1,3750 gehandelt. Das Paar wertet auf, da der US-Dollar (USD) aufgrund der Nachfrage nach sicheren Anlagen, die durch einen erneuten Anstieg der geopolitischen Risiken nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro durch die Vereinigten Staaten (US) ausgelöst wurde, an Stärke gewinnt. US-Präsident Donald Trump sagte, dass die USA Venezuela überwachen würden, bis ein sicherer, geordneter und vernünftiger Übergang stattfinden könne, so CNN.
Der Guardian berichtete am Montag, dass Präsident Trump warnte, Washington könnte eine neue militärische Intervention starten, wenn Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez die US-Forderungen nicht erfülle. Er äußerte auch Bemerkungen zur Führung Kolumbiens, brachte die Idee von "Operation Kolumbien" ins Spiel, kritisierte Mexiko dafür, dass es sich nicht zusammenreiße, und deutete an, dass Kuba kurz vor dem Zusammenbruch stehe.
Händler erwarten zwei zusätzliche Zinssenkungen der Federal Reserve im Jahr 2026. Die Protokolle der Dezember-Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) deuteten darauf hin, dass die meisten Teilnehmer der Meinung waren, dass es wahrscheinlich angemessen wäre, bei weiteren Zinssenkungen abzuwarten, wenn die Inflation im Laufe der Zeit zurückging. Die Märkte bereiten sich darauf vor, dass US-Präsident Donald Trump einen neuen Fed-Vorsitzenden nominieren wird, um Jerome Powell zu ersetzen, wenn dessen Amtszeit im Mai endet, ein Schritt, der die Geldpolitik in Richtung niedrigerer Zinssätze verschieben könnte.
Der Aufwärtstrend des USD/CAD-Paares könnte begrenzt sein, da der rohstoffgebundene Kanadische Dollar (CAD) aufgrund potenzieller Gewinne bei den Ölpreisen an Stärke gewinnen könnte. Der Preis für West Texas Intermediate (WTI)-Öl bleibt jedoch stabil, nachdem er Volatilität erlebt hat, und wird zum Zeitpunkt der Erstellung bei rund 57,20 USD pro Barrel gehandelt.
Händler bewerteten die Folgen des US-Angriffs auf Venezuela, während die Märkte die Risiken für das regionale Rohölangebot abwogen. Einige Analysten erwarten jedoch nur begrenzte Störungen und weisen darauf hin, dass Venezuela weniger als 1 Million Barrel pro Tag produziert, was weniger als 1% der globalen Produktion ausmacht.
Kanadischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.
Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.
Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.
Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.
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