- USD/CAD konsolidiert seine jüngsten starken Gewinne und erreicht ein fast zweiwöchiges Hoch, das an diesem Donnerstag berührt wurde.
- Der USD bewahrt die durch die FOMC-Protokolle inspirierten hawkishen Gewinne und wirkt als Rückenwind für die Spotpreise.
- Steigende Ölpreise stützen den Loonie und könnten die Gewinne trotz eines konstruktiven technischen Setups begrenzen.
Das Währungspaar USD/CAD erreicht während der asiatischen Sitzung am Donnerstag ein fast zweiwöchiges Hoch und sieht sich an, die jüngste Aufwärtsbewegung, die in der vergangenen Woche beobachtet wurde, auszudehnen. In der Zwischenzeit warten die Bullen auf eine anhaltende Stärke und Akzeptanz über der Marke von 1,3700, bevor sie frische Wetten platzieren, angesichts gemischter fundamentaler Hinweise.
Der US-Dollar (USD) bewahrt die starken Gewinne des Vortages und steht fest in der Nähe seines höchsten Niveaus seit über einer Woche, gestützt durch weniger dovishe FOMC-Protokolle, die wiederum als Rückenwind für das USD/CAD-Paar wirken. In der Zwischenzeit gewinnen die Rohölpreise etwas positive Dynamik im Zuge erneuter Spannungen zwischen den USA und dem Iran, was den rohstoffgebundenen Loonie stützt und die Gewinne des Währungspaares begrenzt.
Aus technischer Sicht begünstigt der Ausbruch dieser Woche durch den 100-perioden Simple Moving Average (SMA) auf dem 4-Stunden-Chart, zum ersten Mal seit dem 22. Januar, die USD/CAD-Bullen. Das Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Histogramm bleibt positiv und hat sich leicht nach oben bewegt, was auf ein sich verstärkendes bullisches Momentum hindeutet. Mit der MACD-Linie über der Signallinie nahe der Nulllinie verbessert sich der Ton. Der Relative Strength Index (RSI) zeigt 65, über der Mittellinie und unterstützend für Käufer.
In der Zwischenzeit dämpft die sanfte Abwärtsneigung des 100-perioden SMA das Vertrauen, aber die Preisbewegung über dem Durchschnitt bewahrt eine Aufwärtsneigung. Die MACD-Linie, die über der Signallinie bleibt, und ein sich verbreiterndes positives Histogramm würden die Fortsetzung stützen, während ein Rückgang zur Nulllinie auf nachlassendes Momentum hinweisen würde. Ein RSI von 65 ist nicht überkauft und könnte eine weitere Ausdehnung ermöglichen, wenn die Käufer die Kontrolle behalten. Der SMA liegt bei 1,3617 und bietet nahe Unterstützung, und ein Schlusskurs darunter würde eine Korrekturphase eröffnen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
USD/CAD 1-Stunden-Chart
Kanadischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.
Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.
Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.
Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.
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