• USD/CAD zieht Käufer für den zweiten Tag in Folge an, unterstützt durch eine Kombination von Faktoren.
  • Rückläufige Ölpreise belasten den Loonie und wirken als Rückenwind angesichts eines moderaten USD-Anstiegs.
  • Händler könnten jedoch davon absehen, Richtungswetten vor wichtigen Zentralbankereignissen abzuschließen.

Das Währungspaar USD/CAD knüpft an die nächtliche Erholung aus dem Bereich von 1,3670 an, einem nahezu vierwöchigen Tief, und gewinnt am Dienstag für den zweiten Tag in Folge an positiver Dynamik. Die Spotpreise halten sich in der ersten Hälfte der europäischen Sitzung an moderaten intraday Gewinnen und handeln derzeit im Bereich von 1,3735-1,3740, was einem Anstieg von über 0,15% für den Tag entspricht.

Der US-Dollar (USD) legt leicht zu, da die Bären sich entscheiden, ihre Wetten vor dem entscheidenden zweitägigen FOMC-Geldpolitikkonferenz, die später heute beginnt, zu reduzieren. Darüber hinaus belasten rückläufige Rohölpreise den rohstoffgebundenen Loonie und unterstützen weiter das USD/CAD-Paar. Händler könnten jedoch davon absehen, aggressive Richtungswetten in Richtung der wichtigen Risiken der Zentralbankereignisse – dem geldpolitischen Update der Bank of Canada (BoC) und der Entscheidung der US-Notenbank (Fed) am Mittwoch – abzuschließen.

Der 100-perioden Simple Moving Average (SMA) auf dem 4-Stunden-Chart liegt flach bei 1,3832 und bleibt über dem Kurs, was die kurzfristige Tendenz nach unten neigt. Ein bullisches Crossover tritt beim Moving Average Convergence Divergence (MACD) auf, da die MACD-Linie über die Signallinie um den Nullpunkt steigt und das Histogramm positiv wird, was auf eine Verbesserung des Momentums hindeutet. Der Relative Strength Index (RSI) zeigt 42, steigt leicht an und spiegelt einen nachlassenden bärischen Druck wider.

Gemessen vom Hoch bei 1,3929 bis zum Tief bei 1,3671 fungiert das 23,6%-Fibonacci-Retracement-Niveau bei 1,3732 als nahe Pivot, während das 38,2%-Niveau bei 1,3770 den anfänglichen Widerstand bildet. Ein Durchbruch über letzteres könnte die Erholung in Richtung des 100-perioden SMA bei 1,3832 ausdehnen, während ein Schlusskurs unter 1,3732 die Erholung im breiteren bärischen Kontext anfällig machen würde.

Die aufkeimende Positivität des MACD würde erfordern, dass das Histogramm sich ausdehnt, um den Aufwärtstrend aufrechtzuerhalten, während ein RSI unter 50 das Momentum gedämpft hält. Insgesamt scheinen Aufwärtsversuche begrenzt, es sei denn, die Käufer erobern den Widerstand entscheidend zurück.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

USD/CAD 4-Stunden-Chart

Chart Analyse USD/CAD

Kanadischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.

Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.

Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.

Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.

Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.

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