• USD/CAD handelt nahe dem Bereich von 1,3800 und steht unter Druck, nachdem Trump die Fed erneut kritisiert hat.
  • Bedenken hinsichtlich politischer Einmischung und Zollbedrohungen belasten den US-Dollar erheblich.
  • Bärische technische Indikatoren deuten auf weiteres Abwärtspotenzial hin; Widerstand bei 1,3805, 1,3934 und 1,3938.

Das Währungspaar USD/CAD driftet am Montag weiter nach unten und handelt nahe dem Niveau von 1,3800, da der US-Dollar nach einer Welle politischer Schlagzeilen defensiv bleibt. US-Präsident Donald Trump kritisierte den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, scharf und beschuldigte ihn, die Zinsen aus politischen Gründen Ende 2024 gesenkt zu haben. Der erneute Druck auf die Unabhängigkeit der Fed kommt kurz vor der Zinssitzung der Zentralbank im Mai, wobei die Märkte fest mit keiner Änderung des aktuellen Zinssatzes rechnen.

Die Stimmung wird weiter kompliziert, da der Präsident der Chicago Fed, Austan Goolsbee, einen Anstieg der kurzfristigen Inflationserwartungen feststellte, was die Notwendigkeit zur Vorsicht verstärkt. In der Zwischenzeit verarbeiten die Händler auch globale Schlagzeilen, die mit der US-Handelspolitik verbunden sind, da die Trump-Administration mit Zollverhandlungen voranschreitet und von wichtigen Partnern vor den G20-Treffen in Washington Widerstand erfährt. Die breitere Risk-Off-Stimmung begünstigt den Kanadischen Dollar, selbst wenn die Rohölpreise nachgeben.

Technisch zeigt USD/CAD eine insgesamt bärische Struktur. Die Preisbewegung hält sich innerhalb der täglichen Spanne von 1,3781–1,3852. Der Relative Strength Index (RSI) liegt bei 31 und deutet auf neutrales Momentum mit einer bärischen Neigung hin, da er sich im überverkauften Bereich befindet. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) zeigt ein Verkaufssignal, das durch einen negativen Momentum (10) Wert von -0,0444 untermauert wird. Obwohl der Awesome Oscillator mit -0,0346 neutral bleibt, unterstreicht das Gewicht der kurz- und langfristigen gleitenden Durchschnitte die Abwärtsneigung.

Der Verkaufsdruck wird durch bärische Signale des 10-Tage-EMA bei 1,3934 und des 10-Tage-SMA bei 1,3938 unterstützt. Die breiteren Trenddurchschnitte neigen ebenfalls bärisch, mit dem 20-Tage-SMA bei 1,4103, dem 100-Tage bei 1,4278 und dem 200-Tage bei 1,4006. Der unmittelbare Widerstand liegt bei 1,3805, gefolgt von 1,3934 und 1,3938.


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