Die von US-Präsident Trump verhängten Zölle sollen heute in Kraft treten. Allerdings gibt es nun neue Informationen über Länder, die noch keine Einigung mit den USA erzielt haben, wie die Devisenanalystin Antje Praefcke von der Commerzbank feststellt.

Zollstreit könnte die betroffenen Währungen belasten

„Weltweit wird ein Zoll von mindestens 10 % erhoben, während Länder mit einem Handelsüberschuss gegenüber den USA mit mindestens 15 % rechnen müssen. Für fast alle Handelspartner der USA bedeutet dies höhere Zölle, die am 7. August in Kraft treten sollen. In einigen Fällen werden die Zölle für bestimmte Länder auf bis zu 41 % steigen, wobei Sonderzölle für bestimmte Sektoren (Pharmazeutika, Halbleiter usw.) in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden sollen."

Einige Länder werden besonders hart getroffen, wie Kanada mit 35 % für Waren, die nicht unter das USMCA-Abkommen fallen. Die Schweiz wird ebenfalls mit 39 % belastet, Südafrika mit 30 %. Norwegen scheint hingegen mit 15 % relativ glimpflich davonzukommen, ebenso wie die meisten asiatischen Länder. Trump erhöht damit den Druck auf die Länder, ein Abkommen abzuschließen.

„Die Devisen der stark betroffenen Länder könnten heute angesichts dieser Nachrichten unter Abwärtsdruck geraten. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Zollstreit fortsetzt und wie sich die Inflation in den USA infolge der Zölle entwickelt. Mit diesen Nachrichten ist eines klar: Das Thema wird uns noch lange beschäftigen, und Überraschungen sind jederzeit zu erwarten.“

 

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