Der US-Vizepräsident (VP) JD Vance bestätigte in einem Interview mit USA Today am Donnerstag das Ende der Autonomie der Federal Reserve (Fed).
Vance bemerkte: "Ich denke nicht, dass wir Bürokraten erlauben, Entscheidungen über die Geldpolitik und die Zinssätze ohne jegliche Mitwirkung derjenigen zu treffen, die gewählt wurden, um dem amerikanischen Volk zu dienen... POTUS ist viel besser in der Lage, diese Entscheidungen zu treffen."
Marktreaktion
Der US Dollar Index (DXY) scheint nach dieser Schlagzeile seine Erholung pausiert zu haben und liegt bei Redaktionsschluss mit 98,00 immer noch 0,13% im Plus.
Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.
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