- Die JOLTS offenen Stellen gingen im November auf 7,14 Millionen zurück.
- Der US Dollar Index bleibt in einem engen täglichen Kanal über 98,50.
Die Zahl der offenen Stellen lag am letzten Arbeitstag im November bei 7,146 Millionen, wie das US Bureau of Labor Statistics (BLS) am Mittwoch in seiner Studie Job Openings and Labor Turnover Survey (JOLTS) mitteilte. Dieser Wert folgte auf die 7,449 Millionen offenen Stellen, die im Oktober verzeichnet wurden (nach unten korrigiert von 7,67 Millionen) und lag unter den Markterwartungen von 7,6 Millionen.
">Im Laufe des Monats blieben die Einstellungen nahezu unverändert und die Gesamtzahl der Trennungen blieb bei 5,1 Millionen stabil. Bei den Trennungen blieben sowohl die Kündigungen (3,2 Millionen) als auch die Entlassungen und Entlassungen (1,7 Millionen) nahezu unverändert," stellte das BLS in seiner Pressemitteilung fest.
Marktreaktion
Dieser Bericht hat keine nennenswerte Marktreaktion ausgelöst. Bei Redaktionsschluss notierte der US-Dollar-Index nahezu unverändert bei 98,60.
Arbeitsmarkt - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Arbeitsmarkt gilt als entscheidender Indikator für die wirtschaftliche Stabilität eines Landes und beeinflusst maßgeblich den Wert einer Währung. Hohe Beschäftigung und geringe Arbeitslosigkeit tragen zu einer starken Binnennachfrage bei und stützen das Wirtschaftswachstum, was wiederum die Landeswährung stärkt. Ein besonders angespannter Arbeitsmarkt – also ein Mangel an Arbeitskräften – kann zudem inflationsfördernd wirken, da steigende Löhne bei knappen Arbeitskräften oft die Folge sind, was die Geldpolitik beeinflusst.
Das Lohnwachstum in einer Volkswirtschaft ist ein entscheidender Indikator für die Geldpolitik. Steigende Löhne bedeuten mehr Konsumausgaben, was in der Regel die Preise antreibt. Im Gegensatz zu volatilen Preistreibern wie Energie gilt das Lohnwachstum als stabiler Inflationsfaktor, da Gehaltserhöhungen schwer zurückgenommen werden können. Zentralbanken achten daher stark auf Lohnwachstumsdaten bei der Festlegung ihrer geldpolitischen Maßnahmen.
Das Gewicht, das Zentralbanken den Arbeitsmarktbedingungen beimessen, variiert je nach ihren Zielen. Einige Institutionen haben explizit erweiterte Mandate, die über die reine Inflationskontrolle hinausgehen und den Arbeitsmarkt betreffen. So verfolgt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das doppelte Ziel, sowohl maximale Beschäftigung als auch stabile Preise zu fördern. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Europäische Zentralbank (EZB) ausschließlich darauf, die Inflation im Zaum zu halten. Dennoch spielen die Entwicklungen am Arbeitsmarkt für alle Notenbanken eine zentrale Rolle, da sie ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesamtlage sind und in enger Verbindung mit der Inflationsentwicklung stehen.
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Das sollten Sie am Donnerstag, den 8. Januar, im Blick behalten:
Der europäische Wirtschaftskalender wird Geschäftsstimmungs- und Verbraucherstimmungsdaten sowie die EPI-Zahlen (Erzeugerpreisindex) für die Eurozone im November enthalten. In der zweiten Tageshälfte werden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, die Handelsbilanz für Oktober und die Daten zu den Arbeitskosten pro Einheit für das dritte Quartal aus den USA von den Marktteilnehmern genau beobachtet.