Bloomberg berichtete am Dienstag unter Berufung auf mit der Materie vertraute Personen, dass die Beamten der Vereinigten Staaten (US) und der Europäischen Union (EU) angeblich sofort an Sicherheitsgarantien für die Ukraine arbeiten sollen.

"Die Garantien werden sich darauf konzentrieren, die militärischen Kräfte und Fähigkeiten der Ukraine ohne Einschränkungen zu stärken," sagten die Quellen.

Die Quellen wiesen weiter darauf hin, dass "ein Paket von Sicherheitsgarantien auch auf der Arbeit der sogenannten Koalition der Willigen aus Europa aufbauen würde."

Marktreaktion

Der US-Dollar-Index (DXY) verliert an Boden, obwohl die Risikostimmung verhalten bleibt, und liegt bei 98,05, was einem Rückgang von 0,13% an diesem Tag entspricht, zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

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