• Am Vortag hatte der US-Dollar-Index mit 108,49 den höchsten Stand seit November 2022 erreicht.
  • Der US-Dollar gewann an Stärke, nachdem die US-Notenbank ihre vorsichtige Haltung zu den geldpolitischen Aussichten betont hatte.
  • Das US-Bruttoinlandsprodukt wuchs im dritten Quartal annualisiert um 3,1 % und übertraf damit die Erwartung von 2,8 %.

Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des US-Dollars (USD) gegenüber sechs anderen Hauptwährungen misst, verharrte bei 108,50, dem höchsten Stand seit November 2022, nachdem die Federal Reserve (Fed) am Mittwoch die Leitzinsen um 25 Basispunkte (bps) auf ein Zweijahrestief von 4,25 bis 4,50 % gesenkt hatte.

Der US-Dollar legte zu, als die Renditen von US-Staatsanleihen am Mittwoch um mehr als 2,50 % stiegen, nachdem die Fed betont hatte, dass sie bei weiteren Zinssenkungen vorsichtig sein müsse. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell erklärte, die Notenbank werde sich mit weiteren Zinssenkungen zurückhalten, da die Inflation voraussichtlich über der Zielmarke von 2 % bleiben werde. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts lagen die 2- und 10-jährigen Renditen bei 4,30% bzw. 4,56%.

In ihrer Erklärung zur Geldpolitik wies die Fed darauf hin, dass die Konjunktur robust bleibe, stellte aber gleichzeitig fest, dass sich die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt verschlechtert hätten. Die Zusammenfassung der Wirtschaftsprognosen (SEP) der Fed, der so genannte „Dot Plot“, prognostizierte nur zwei Zinssenkungen bis 2025, eine Verringerung gegenüber den im September prognostizierten vier Zinssenkungen.

In den Vereinigten Staaten (USA) zeigten die Daten am Donnerstag, dass das US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal eine annualisierte Wachstumsrate von 3,1 % aufwies, was sowohl die Markterwartungen als auch den vorherigen Wert von 2,8 % übertraf. Darüber hinaus sank die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 13. Dezember auf 220.000 gegenüber 242.000 in der Vorwoche und lag damit unter der Marktprognose von 230.000.

Händler sollten die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus den USA im Auge behalten, darunter die Daten zu den persönlichen Konsumausgaben (PCE) und dem Michigan Consumer Sentiment Index, die am Freitag vom US Bureau of Economic Analysis veröffentlicht werden.

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