Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Martin Schlegel, sagte in seinen vorbereiteten Bemerkungen am Mittwoch, dass die von den Vereinigten Staaten (US) auferlegten pharmazeutischen Zölle die Abwärtsrisiken für die Wirtschaft erhöhen würden.

Zusätzliche Kommentare

Die Inflation wird in den kommenden Quartalen voraussichtlich leicht steigen.

Geplante US-Zölle auf bestimmte Pharma-Produkte könnten das Abwärtsrisiko für die Wirtschaft erhöhen.

Die wirtschaftlichen Unsicherheiten bleiben hoch.

Die SNB wird die Situation weiterhin beobachten und die Geldpolitik bei Bedarf anpassen.

Marktreaktion

Im Laufe des gesamten Tages bleibt das Paar USD/CHF in einer engen Spanne um 0,7960 gefangen.

SNB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) steuert die Geldpolitik des Landes und strebt eine jährliche Inflationsrate von unter 2 % an, um Preisstabilität zu gewährleisten.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) legt die Zinssätze fest, um die Preisstabilität zu gewährleisten. Wenn die Inflation über das Ziel hinausgeht, erhöht die SNB die Zinsen, um das Preiswachstum zu dämpfen. Höhere Zinsen stärken den Schweizer Franken (CHF), während niedrigere Zinsen ihn schwächen.

Die SNB greift zudem regelmäßig in den Devisenmarkt ein, um eine übermäßige Aufwertung des Schweizer Frankens zu verhindern, da ein starker Franken die Wettbewerbsfähigkeit der exportorientierten Schweizer Wirtschaft belastet. Zwischen 2011 und 2015 führte die SNB sogar eine feste Bindung des Frankens an den Euro ein, um dessen Aufwertung zu stoppen. Heute interveniert die Bank, indem sie ihre umfangreichen Devisenreserven nutzt, um Fremdwährungen wie den US-Dollar oder den Euro zu kaufen. In Zeiten hoher Inflation, insbesondere getrieben durch steigende Energiepreise, verzichtet die SNB jedoch auf Eingriffe, da ein starker Franken die Energieimporte verbilligt und so den Inflationsdruck auf Schweizer Haushalte und Unternehmen mildert.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) überprüft viermal jährlich, im März, Juni, September und Dezember, ihre geldpolitische Ausrichtung. Dabei veröffentlicht sie auch eine mittelfristige Inflationsprognose, die in den darauffolgenden Monaten das geldpolitische Umfeld maßgeblich prägen kann.

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