- XAG/USD fällt, da es den Käufern nicht gelingt, den Nackenlinien-Widerstand zurückzuerobern.
- RSI unterhalb der neutralen Marke signalisiert, dass die Verkäufer kurzfristig die Kontrolle behalten.
- Ein Bruch unter 63,00 USD legt den 50-Tage-SMA und 60,00 USD frei.
Der Silberpreis (XAG/USD) setzt am Montag seinen Abwärtstrend fort und hält das Kopf-Schulter-Muster intakt, da das Edelmetall Schwierigkeiten hat, die Nackenlinie im Bereich von 64,10-64,20 USD zu überwinden, was die Chancen auf weitere Verluste erhöht. Das Paar XAG/USD notiert bei 63,60 USD und damit über 1,50% im Minus.
XAG/USD Preisprognose: Technischer Ausblick
Das Kopf-Schulter-Chartmuster bleibt intakt, obwohl das bärische Momentum, wie der Relative Strength Index (RSI) zeigt, begrenzt bleibt. Der RSI liegt unter seiner neutralen 50-Marke, was darauf hindeutet, dass die Verkäufer die Kontrolle haben.
Damit ist die erste Unterstützung für Silber die Marke von 63,00 USD. Ein entscheidender Ausbruch legt den 50-Tage-Simple-Moving-Average (SMA) bei 62,59 USD frei, gefolgt von 62,00 USD. Bei weiterer Schwäche ist das nächste Ziel der Bereich um 60,00 USD, gefolgt vom rechnerischen Kursziel des Kopf-Schulter-Musters bei 55,00 USD.
Auf der anderen Seite müssen die Käufer, um das Kopf-Schulter-Muster zu negieren, Silber über die rechte Schulter oder das Hoch vom 9. September bei 68,33 USD drücken. Gelingt dies, könnte ein Test der 70,00 USD-Marke anstehen.
XAG/USD Preis-Chart – Tages-Chart

Silber - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Silber ist ein Edelmetall, das bei Investoren sehr gefragt ist. Es wurde in der Vergangenheit als Wertanlage und Tauschmittel verwendet. Obwohl Silber weniger populär ist als Gold, können Anleger es wegen seines inneren Wertes zur Diversifizierung ihres Anlageportfolios oder als potenzielle Absicherung in Zeiten hoher Inflation nutzen. Anleger können Silber physisch in Form von Münzen oder Barren kaufen oder über Instrumente wie börsengehandelte Fonds handeln, die den Silberpreis an den internationalen Märkten nachbilden.
Der Silberpreis kann durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden.Geopolitische Instabilität oder die Angst vor einer tiefen Rezession können den Silberpreis aufgrund seines Status als sicherer Hafen in die Höhe treiben, wenn auch in geringerem Maße als Gold. Als Vermögenswert ohne Zinsen steigt der Silberpreis tendenziell, wenn die Zinssätze sinken. Seine Bewegungen hängen auch von der Entwicklung des US-Dollars (USD) ab, der wiederum von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden kann. Ein starker Dollar hält den Silberpreis tendenziell niedrig, während ein schwächerer Dollar den Preis wahrscheinlich nach oben treibt. Andere Faktoren wie die Investitionsnachfrage, das Minenangebot - Silber wird viel häufiger abgebaut als Gold - und die Recyclingquoten können sich ebenfalls auf die Preise auswirken.
Silber wird häufig in der Industrie verwendet, insbesondere in Bereichen wie Elektronik und Solarenergie, wo es eine der höchsten elektrischen Leitfähigkeiten aller Metalle aufweist - höher als die von Kupfer und Gold. Ein Anstieg der Nachfrage kann zu höheren Preisen führen, während ein Rückgang tendenziell zu niedrigeren Preisen führt. Die Dynamik der Volkswirtschaften der USA, Chinas und Indiens kann ebenfalls zu Preisschwankungen beitragen: In den USA und insbesondere in China wird Silber in verschiedenen Prozessen der großen Industriezweige eingesetzt; in Indien spielt auch die Nachfrage der Verbraucher nach dem Edelmetall für Schmuck eine wichtige Rolle bei der Preisbildung.
Der Silberpreis folgt in der Regel den Bewegungen des Goldpreises. Wenn der Goldpreis steigt, folgt der Silberpreis in der Regel diesem Trend, vor allem weil beide als sichere Anlage gelten. Das Gold-Silber-Verhältnis, das angibt, wie viele Unzen Silber benötigt werden, um den Wert einer Unze Gold zu erreichen, kann helfen, die relative Bewertung der beiden Metalle zu bestimmen. Einige Anleger halten ein hohes Verhältnis für einen Indikator dafür, dass Silber unterbewertet und Gold überbewertet ist. Umgekehrt könnte ein niedriges Verhältnis darauf hindeuten, dass Gold im Vergleich zu Silber unterbewertet ist.
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Das sollten Sie am Dienstag, den 15. September, im Blick behalten:
Der US Dollar Index hielt sich zu Wochenbeginn fest, blieb über der Marke von 99,00 und notierte nahe 99,40, weiterhin unterhalb der Schwelle von 100,00. Unterstützung kommt von der Federal Reserve, da die Märkte dazu übergegangen sind, bei der Sitzung in dieser Woche eine nahezu sichere Zinsschritt einzupreisen, was den Greenback vor einem datenreichen Dienstag auf breiter Front stützt.