Das britische Pfund (GBP) notiert gegenüber dem US-Dollar (USD) leicht schwächer und konsolidiert nach der kräftigen, haushaltsbedingten Rally. Mit wichtigen Konjunkturdaten aus Großbritannien im weiteren Wochenverlauf und der anstehenden Zinssitzung der Bank of England am 18. Dezember richtet sich der Fokus der Märkte weiterhin auf die geldpolitischen Signale für den Zinspfad bis 2026, berichten die Chef-Devisenstrategen Shaun Osborne und Eric Theoret von Scotiabank.
BoE-Zinsausblick sorgt für zusätzliche Unsicherheit
„Das Pfund startet die nordamerikanische Handelssitzung am Montag mit einem leichten Minus gegenüber dem Dollar und zeigt sich nach der starken, durch den Haushalt ausgelösten Rally seit Ende November aus dem Bereich um 1,33 etwas defensiver. Relevante Konjunkturveröffentlichungen blieben zuletzt überschaubar, zudem konzentrieren sich die wichtigen Daten in dieser Woche auf das Ende der Woche mit den Zahlen zur Industrieproduktion und zum Außenhandel am Freitag.“
„Das Risiko rund um die Schlagzeilen zur Notenbank ist vor der Zinsentscheidung am 18. Dezember erhöht – trotz der weit verbreiteten Erwartung einer Zinssenkung um 25 Basispunkte. Die Marktteilnehmer bewerten insbesondere die Perspektiven und Hinweise für den Zinspfad im Jahr 2026. Derzeit ist bis Juni eine weitere Senkung um 25 Basispunkte eingepreist, allerdings haben die jüngsten Aussagen der Währungshüter Risiken in beide Richtungen verdeutlicht.“
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