Der jüngste Rücksetzer beim britischen Pfund dürfte sich noch fortsetzen, ohne dass die zentrale Unterstützung bei 1,3390 ernsthaft gefährdet ist. Auf längere Sicht bewegt sich das Pfund voraussichtlich weiter in einer Seitwärtsphase zwischen 1,3390 und 1,3520, schreiben die Devisenstrategen Quek Ser Leang und Peter Chia von der UOB Group.
„Nach der kräftigen Erholung des Pfunds, die vor zwei Tagen ein Hoch bei 1,3486 erreicht hatte, hatten wir gestern darauf hingewiesen, dass ‚die starke Erholung Spielraum hat, 1,3495 zu testen, bevor mit einem Rücksetzer zu rechnen ist‘. Zugleich betonten wir, dass ‚der starke Widerstand bei 1,3520 voraussichtlich nicht unter Druck geraten wird‘. Diese Einschätzung hat sich bestätigt: Das Pfund stieg bis auf 1,3495 und fiel anschließend deutlich bis auf ein Tief von 1,3422 zurück. In der aktuellen Lage hat der Rücksetzer weiteres Potenzial, doch die wichtige Unterstützung bei 1,3390 dürfte kaum in Gefahr geraten. Zu beachten ist zudem eine weitere Unterstützungsmarke bei 1,3410. Auf der Oberseite liegt der Widerstand bei 1,3450; ein Anstieg über 1,3470 würde darauf hindeuten, dass der derzeitige Abwärtsdruck nachlässt.“
„Unsere Einschätzung von gestern (13. Januar, Kassakurs bei 1,3465) bleibt gültig. Wie hervorgehoben, deutet die jüngste Kursentwicklung darauf hin, dass sich das Pfund ‚wahrscheinlich in einer Phase des Seitwärtshandels befindet, vermutlich zwischen 1,3390 und 1,3520‘. Auch wenn wir an dieser Einschätzung festhalten, hat sich nach dem Rückgang im New Yorker Handel das Risiko erhöht, dass das Pfund unter die Marke von 1,3390 fällt.“
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