- NZD/USD schwächt sich auf etwa 0,5765 im asiatischen Handel am Donnerstag.
- Die Märkte werden vorsichtig vor dem US-Arbeitsmarktbericht für Dezember, was den US-Dollar stützt.
- Der US ISM EMI für den Dienstleistungssektor stieg im Dezember auf 54,4, stärker als erwartet.
Das Währungspaar NZD/USD setzt den Rückgang auf nahe 0,5765 während der asiatischen Handelsstunden am Donnerstag fort. Der neuseeländische Dollar (NZD) schwächt sich gegenüber dem US-Dollar (USD) inmitten der vorsichtigen Stimmung vor der Veröffentlichung wichtiger US-Wirtschaftsdaten später in dieser Woche.
Händler bereiten sich auf den US-Arbeitsmarktbericht für Dezember am Freitag vor, da dieser Hinweise auf den Zinspfad geben könnte. Es wird geschätzt, dass die US-Wirtschaft im Dezember 60.000 neue Arbeitsplätze schaffen wird, während die Arbeitslosenquote im gleichen Zeitraum voraussichtlich auf 4,5% sinken wird.
Jegliche Anzeichen von Schwäche auf dem US-Arbeitsmarkt könnten die Argumentation für eine Lockerung durch die US-Notenbank (Fed) unterstützen und den Greenback belasten. Andererseits könnte, wenn die Berichte stärkere als erwartete Ergebnisse zeigen, dies den USD stärken und dem Paar Gegenwind geben.
Die US-Dienstleistungsaktivität verbesserte sich im Dezember, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Mittwoch berichtete. Der Einkaufsmanagerindex (EMI) für den US-Dienstleistungssektor stieg im Dezember auf 54,4, gegenüber 52,6 zuvor. Diese Zahl lag über dem Marktkonsens von 52,3.
Die USA haben den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau am Samstag in Caracas festgenommen. US-Präsident Donald Trump erklärte, dass Washington derzeit "die Kontrolle" über Venezuela hat und beabsichtigt, das Land zu "führen", bis ein ordnungsgemäßer Übergang etabliert ist. Unsicherheit und Spannungen zwischen den USA und Venezuela könnten riskantere Vermögenswerte, wie den Kiwi gegenüber dem USD, kurzfristig untergraben.
Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.
Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.
Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.
Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.
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Hier ist, was Sie am Freitag, den 9. Januar, beobachten sollten:
Der US-Dollar (USD) verzeichnete anständige Gewinne, die ausreichten, um seinen Optimismus in diesem Jahr unverändert zu halten. In der Zwischenzeit blieben die Marktteilnehmer im Vorfeld der Veröffentlichung des wichtigen US-Arbeitsmarktberichts am Ende der Woche vorsichtig.