- NZD/USD dreht von 0,5787 nach unten, da die Verkäufer wieder die Kontrolle übernehmen.
- RSI nähert sich dem überverkauften Bereich und untermauert das Abwärtsmomentum.
- Ein Bruch unter 0,5700 legt 0,5671 und das Jahrestief frei.
Der Neuseeländische Dollar (NZD) notiert am Freitag im Minus und verliert 0,11% gegenüber dem US-Dollar (USD) in einer Woche, in der die Federal Reserve (Fed) ihre erste Zinserhöhung seit drei Jahren vorgenommen hat, was den Greenback gegenüber den meisten G8-FX-Währungen stützte. Das Paar NZD/USD notiert bei 0,5725, nachdem es ein Hoch von 0,5787 erreicht hatte.
NZD/USD Preisprognose: Technischer Ausblick
Die Kursbewegung zeigt, dass die Verkäufer am Freitag stark einstiegen, als NZD/USD in Richtung 0,5787 sprang, doch die Bewegung drehte sich und das Paar beendete die Woche nahe dem Tagestief vom Freitag.
Der Relative Strength Index (RSI) steht kurz davor, zum zweiten Mal im September in den überverkauften Bereich zu drehen, was bedeutet, dass der Abwärtstrend wieder aufgenommen werden dürfte.
Für eine rückläufige Fortsetzung muss NZD/USD die 0,5700-Marke unterschreiten. Ein entscheidender Bruch würde das Tagestief vom 8. Juli bei 0,5671 freilegen, bevor das Paar das Jahrestief von 0,5626 testet.
Andererseits eröffnet ein Anstieg von NZD/USD über 0,5750 die Tür für einen Test von 0,5800. Wird diese Marke durchbrochen, liegt der nächste Widerstand des Paares beim 100-Tage-Simple Moving Average (SMA) bei 0,5834. Darüber befinden sich der 200-Tage-SMA bei 0,5853 und der 50-Tage-SMA bei 0,5856.
NZD/USD-Preischart – Tages-Chart

Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.
Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.
Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.
Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.
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Das sollten Sie am Freitag, den 18. September, im Blick behalten:
Der US-Dollar-Index (DXY) verzeichnet am Freitag moderate Gewinne um 100,30, da Händler weiterhin die jüngste Zinserhöhung der Federal Reserve und geldpolitische Signale bewerten. Am Mittwoch beschloss die US-Notenbank, ihren Leitzins um einen Viertelprozentpunkt auf eine Spanne von 3,75 % bis 4,00 % anzuheben. Dies ist das erste Mal seit Juli 2023, dass die Fed die Zinsen erhöht hat. Die Rede von Fed-Gouverneurin Michelle Bowman ist für später am Freitag angesetzt.