• NZD/USD gibt nach, nachdem gemischte Beschäftigungsdaten aus Neuseeland veröffentlicht wurden.
  • Die vorsichtige Stimmung unterstützt den sicheren Hafen USD und belastet auch den risikosensiblen Kiwi.
  • Das technische Setup begünstigt die Bullen und erfordert Vorsicht, bevor man sich auf tiefere Verluste positioniert.

Das Paar NZD/USD hat Schwierigkeiten, von der Aufwärtsbewegung des Vortages zu profitieren, und zieht während der asiatischen Sitzung am Mittwoch einige Verkäufer an, als Reaktion auf gemischte Beschäftigungsdetails aus Neuseeland. Darüber hinaus bietet die vorsichtige Marktstimmung dem sicheren Hafen US-Dollar (USD) Unterstützung und erweist sich als ein weiterer Faktor, der den risikosensiblen Kiwi untergräbt.

Das Abwärtspotenzial für den Neuseeland-Dollar (NZD) scheint jedoch begrenzt zu sein, basierend auf der hawkischen Prognose der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) für den zukünftigen geldpolitischen Kurs. Dies stellt eine signifikante Divergenz im Vergleich zu Wetten dar, dass die US-Notenbank (Fed) die Zinsen 2026 noch zweimal senken wird, was den USD in der Defensive hält und als Rückenwind für das NZD/USD-Paar wirken sollte.

Die Kassakurse handeln derzeit im Bereich von 0,6040-0,6035 und liegen damit fast 0,30% im Minus für den Tag. Dennoch rechtfertigt der jüngste Ausbruch über einen technisch signifikanten 200-Tage-Simple Moving Average (SMA) und die Widerstandsfähigkeit dieser Woche unterhalb der 0,6000-Marke eine gewisse Vorsicht für die NZD/USD-Bären. Darüber hinaus unterstützt die allmähliche Aufwärtsbewegung des SMA den breiteren Aufwärtstrend, und das Verweilen über diesem Maßstab begünstigt die Oberseite.

Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) bleibt im positiven Bereich, mit der MACD-Linie über der Signallinie, während ein sich verengendes positives Histogramm auf ein nachlassendes Aufwärtsmomentum hindeutet. Der Relative Strength Index liegt bei 68 (bullisch), knapp unter dem überkauften Bereich. Eine erneute Expansion im MACD würde die Tür zu weiteren Gewinnen öffnen, wobei Rückgänge voraussichtlich Käufer anziehen werden, bevor der steigende 200-Tage-SMA erreicht wird.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

NZD/USD Tageschart

Chart Analyse NZD/USD

Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.

Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.

Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.

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