• NZD/USD bewegt sich wenig, da die Risikoaversion vor den US-Inflationszahlen am Freitag zunimmt.
  • Der US-Dollar könnte Schwierigkeiten haben, da die Haushaltsblockade der US-Regierung in den 24. Tag eintritt, was die zweitlängste Finanzierungslücke in der Geschichte markiert.
  • Der neuseeländische Dollar hält sich aufgrund der Hoffnungen auf ein potenzielles Handelsabkommen zwischen den USA und China.

NZD/USD bewegt sich wenig, nachdem im vorherigen Handel Gewinne verzeichnet wurden, und notiert am Freitag in den frühen europäischen Stunden um 0,5750. Das Paar könnte abwerten, da der US-Dollar (USD) Gewinne aufgrund der erhöhten Risikoaversion vor den US-Verbraucherpreisindex (CPI)-Daten für September, die später in der nordamerikanischen Sitzung veröffentlicht werden, hält, während die laufende Haushaltsstilllegung und die daraus resultierende Datenblockade anhalten.

Der US-Dollar könnte jedoch Schwierigkeiten haben, da die verlängerte Haushaltsstilllegung der US-Regierung die Veröffentlichung wichtiger US-Wirtschaftsdaten, einschließlich der Nonfarm Payrolls (NFP), verzögert, was Unsicherheit für die Finanzmärkte und die Federal Reserve (Fed) hinzufügt. Die Haushaltsstilllegung der US-Regierung ist in den 24. Tag eingetreten und markiert die zweitlängste Finanzierungslücke in der Geschichte, ohne dass ein Ende in Sicht ist. Der von der GOP unterstützte Übergangshaushaltsentwurf scheiterte am Mittwochabend zum 12. Mal im Senat.

Das NZD/USD-Paar bleibt stabil, da der neuseeländische Dollar (NZD) Unterstützung durch Optimismus hinsichtlich des potenziellen Handelsabkommens zwischen den USA und China erhält. Es ist wichtig zu beachten, dass jede Veränderung der wirtschaftlichen Bedingungen in China den Kiwi-Dollar beeinflussen könnte, angesichts der engen Handelsbeziehungen zwischen China und Neuseeland.

US-Präsident Donald Trump sagte am Mittwoch, dass er erwartet, mehrere Vereinbarungen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping während ihres Treffens in Südkorea in der nächsten Woche zu treffen. Das Weiße Haus bestätigte, dass Präsident Donald Trump am 30. Oktober in Südkorea am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) mit dem chinesischen Führer Xi Jinping zusammentreffen wird, so Reuters.

Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.

Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.

Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.

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