NZD/USD handelt seitwärts um 0,6000, während sich der US-Dollar nach einer Erholung stabilisiert.
Die Spekulationen auf eine Senkung der Leitzinsen durch die Fed ab September verstärken sich nach schwachen US NFP-Daten.
Schwache NZ-Arbeitsmarktdaten verstärken die Erwartungen auf eine baldige Zinssenkung durch die RBNZ.
Das Paar NZD/USD wird am Dienstag im europäischen Handel nahe der psychologischen Marke von 0,6000 gehandelt. Der Kiwi-Wert konsolidiert sich, während der US-Dollar oberhalb von 105,00 seitwärts tendiert. Der US Dollar Index (DXY) erholt sich deutlich, nachdem er bis nahe 104,60 korrigiert hatte, da Anleger den etwas weniger hawkischen Kommentar der Federal Reserve (Fed) zu den Zinsaussichten als befürchtet und die schwachen Arbeitsmarktdaten für April nicht berücksichtigen.
Die Fed sagte, dass weitere Zinserhöhungen unwahrscheinlich seien und sie immer noch Zinssenkungen im Laufe dieses Jahres erwarte, obwohl ihre Zuversicht durch den hartnäckigen Preisdruck im ersten Quartal des Jahres beeinträchtigt wurde. Dies hat die Erwartungen für eine Zinssenkung der Fed ab der September-Sitzung verstärkt.
Außerdem haben die schwache Nachfrage nach Arbeitskräften und eine höhere Arbeitslosenquote die Spekulationen verstärkt, dass die Fed im September die Zinsen senken wird. Das CME FedWatch-Tool zeigt, dass Händler eine 67%ige Chance für einen Rückgang der Zinssätze von ihrem derzeitigen Niveau im September sehen, was erheblich über der vor einer Woche verzeichneten 46%igen Chance liegt.
In der Zwischenzeit ist der Aufwärtstrend des neuseeländischen Dollar ins Stocken geraten, da Anleger davon ausgehen, dass die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) ab der Oktober-Sitzung auf Zinssenkungen umschwenken wird. Zuvor hatten Anleger prognostiziert, dass die RBNZ aufgrund der hartnäckigen Q1-Inflationsdaten das Jahr 2025 als ersten Zeitpunkt für eine Zinssenkung wählen würde. Die schwachen Q1-Arbeitsmarktdaten haben jedoch die Erwartung verstärkt, dass die RBNZ früher mit einer Zinssenkung beginnen wird.
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