- NZD/USD erholt sich auf etwa 0,5605 in der frühen asiatischen Sitzung am Donnerstag.
- PBOC beließ ihre Loan Prime Rates im November unverändert.
- Der verspätete US-Bericht zu den Nonfarm Payrolls für September wird am Donnerstag im Mittelpunkt stehen.
Das Paar NZD/USD erholt sich am Donnerstag während der frühen europäischen Sitzung um 0,5605 von den Verlusten. Das Aufwärtspotenzial für das Paar könnte begrenzt sein, da die bevorstehende Zinssenkung der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) den neuseeländischen Dollar (NZD) gegenüber dem US-Dollar (USD) belasten könnte. Der US-Beschäftigungsbericht für September wird später am Donnerstag im Mittelpunkt stehen.
Am Donnerstag beschloss die People's Bank of China (PBOC), ihre Loan Prime Rates (LPRs) unverändert zu lassen. Die einjährige und fünfjährige LPR lagen bei 3,00% bzw. 3,50%.
Die Arbeitslosenquote Neuseelands stieg im Septemberquartal auf 5,3%, was auf einen sich abschwächenden Arbeitsmarkt hinweist. Dies, zusammen mit einer kämpfenden heimischen Wirtschaft und einem sich verschlechternden Inflationsausblick, deutete auf eine zugrunde liegende Schwäche in der Wirtschaft hin und verstärkte die Wetten auf eine Zinssenkung der RBNZ. Die Aussicht auf die Zinssenkungspolitik der RBNZ könnte den Kiwi kurzfristig belasten.
Das Federal Open Market Committee (FOMC) veröffentlichte am Mittwoch sein Protokoll der Oktobersitzung, das eine Spaltung unter den Beamten über die Frage, ob die Zinssätze gesenkt werden sollten, anzeigt. Viele Teilnehmer waren für eine Senkung des Zielbereichs, während einige sagten, sie „hätten auch die Beibehaltung der Zinssätze“ unterstützen können, und „mehrere waren gegen“ eine Senkung.
Der verspätete US-Beschäftigungsbericht für September vom Bureau of Labor Statistics (BLS) wird nach der Regierungsstilllegung endlich veröffentlicht. Ökonomen erwarten, dass der Bericht zeigt, dass die USA im September etwa 50.000 neue Arbeitsplätze geschaffen haben. Die durchschnittlichen Stundenlöhne werden voraussichtlich im September um 0,3% MoM steigen, während die Arbeitslosenquote voraussichtlich bei 4,3% bleibt.
Dieser Bericht könnte Hinweise auf das Potenzial für eine Zinssenkung im nächsten Monat geben. Im Falle eines schwächeren als erwarteten Ergebnisses könnte dies den Greenback belasten und als Rückenwind für das Paar wirken.
Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.
Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.
Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.
Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.
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