• NZD/USD gewinnt zu Beginn einer neuen Woche an positiver Dynamik amid einem moderaten Rückgang des USD.
  • Die gemischten chinesischen Makrodaten bieten kaum nennenswerten Antrieb für die Kassakurse.
  • Ein schwächerer Risikoton unterstützt den sicheren Dollar und begrenzt den risikosensitiven Kiwi.

Das Paar NZD/USD zieht während der asiatischen Sitzung am Montag einige Dip-Käufer an, da der US-Dollar (USD) moderat schwächer ist, obwohl es scheint, dass es Schwierigkeiten hat, über die Marke von 0,5900 hinaus zu kapitalisieren.

Die Anleger scheinen überzeugt zu sein, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinssätze weiter senken wird, angesichts der Anzeichen für nachlassenden Inflationsdruck und der Wahrscheinlichkeit, dass die US-Wirtschaft mehrere Quartale mit schwachem Wachstum erleben wird. Darüber hinaus hat Moody's am Freitag die oberste Staatsanleihebewertung Amerikas um eine Stufe auf "Aa1" herabgestuft und dabei Bedenken über die wachsende Schuldenlast des Landes geäußert. Dies hält die USD-Bullen in der Defensive und erweist sich als wichtiger Faktor, der dem NZD/USD-Paar Rückenwind verleiht.

In der Zwischenzeit reagieren die Händler kaum auf die heute früh veröffentlichten gemischten chinesischen Makrodaten. Das Nationale Statistikamt (NBS) berichtete am Montag, dass die Einzelhandelsumsätze in China im April um 5,1% im Jahresvergleich (YoY) gestiegen sind, was unter der Prognose von 5,5% liegt und im Vergleich zu 5,9% im März zurückgegangen ist. Die Industrieproduktion wuchs im gleichen Zeitraum um 6,1% YoY und übertraf die erwarteten 5,5%, während die Investitionen in Sachanlagen im April um 4,0% im Jahresvergleich (YTD) stiegen, was unter der Prognose von 4,2% und dem Wert von März liegt.

Die Daten bieten kaum nennenswerten Antrieb, obwohl der Optimismus über den Handelsfrieden zwischen den USA und China weiterhin den antipodischen Währungen, einschließlich des Kiwi, Unterstützung verleiht. Der Aufwärtstrend für das NZD/USD-Paar bleibt jedoch begrenzt im Zuge einer Wende im globalen Risikosentiment, das die USD-Bären davon abhält, aggressive Wetten abzuschließen. Daher ist es ratsam, auf starke Anschlusskäufe zu warten, bevor man sich für eine weitere Aufwärtsbewegung des Majors positioniert.

Neuseeländischer Dollar FAQs

Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.

Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.

Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.

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