- Der NZD/USD hat am Freitag ein Sechs-Monats-Tief von 0,5609 erreicht.
- Der Neuseeländische Dollar verliert an Boden aufgrund der Erwartungen an eine weitere geldpolitische Lockerung der RBNZ im November.
- Der US-Dollar hält seine Gewinne, da die Marktvorsicht vor den Daten des Michigan Consumer Sentiment Index zunimmt.
NZD/USD weitet seine Verluste in der zweiten aufeinanderfolgenden Sitzung aus und handelt am Freitag in den frühen europäischen Stunden bei einem Sechs-Monats-Tief von 0,5609. Das Paar wertet ab, da der Neuseeländische Dollar (NZD) an Boden verliert, während die Erwartungen an eine weitere geldpolitische Lockerung der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) steigen, wobei die Märkte eine Zinssenkung um 25 Basispunkte im November vollständig einpreisen, nachdem ein schwacher Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wurde.
Der NZD verliert ebenfalls an Boden, da die Handelsbilanz Chinas im Oktober bei CNY640,4 Milliarden lag und sich damit von dem vorherigen Wert von CNY645,47 Milliarden verringerte. Jede Veränderung in der chinesischen Wirtschaft könnte den AUD beeinflussen, da China ein wichtiger Handelspartner für Neuseeland ist.
Chinas Exporte fielen im Oktober um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr (YoY) gegenüber 8,4 % im September. Gleichzeitig stiegen die Importe im Berichtszeitraum um 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr gegenüber 7,5 % zuvor. In US-Dollar (USD) ausgedrückt erweiterte sich Chinas Handelsüberschuss im Oktober weniger als erwartet. Die Handelsbilanz belief sich auf +90,07B gegenüber +95,60B erwartet und +90,45 zuvor.
Der Rückgang des NZD/USD-Paares könnte begrenzt sein, da Neuseeland möglicherweise Unterstützung von der Entspannung der Handelskonflikte zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt, den Vereinigten Staaten (US) und China, erhalten könnte. Washington plant, die Strafen für Chinas Schiffbauindustrie auszusetzen. Das Büro des Handelsbeauftragten der Vereinigten Staaten (US) gab bekannt, dass es öffentliche Beiträge zu einer einjährigen Aussetzung von Zöllen auf chinesische Importe einholt.
Der US-Dollar (USD) hält an Boden, während die Händler vorsichtig sind vor den vorläufigen Daten des Michigan Consumer Sentiment Index am Freitag, während die US-Regierungsschließung die Veröffentlichung wichtiger Daten, einschließlich Nonfarm Payrolls (NFP) und der Arbeitslosenquote, verzögert.
Der US-Dollar sah sich Herausforderungen gegenüber, da der Challenger Job Cuts-Bericht die Federal Reserve (Fed) dazu veranlasste, die Zinssätze bei ihrer Sitzung im Dezember zu senken. Händler von Fed-Funds-Futures preisen nun eine 67%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Dezember ein, gegenüber 62% vor einem Tag, so das CME FedWatch Tool.
(Diese Geschichte wurde am 7. November um 09:50 GMT korrigiert, um festzustellen, dass Fed-Funds-Futures-Händler eine 67%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Dezember einpreisen, gegenüber 62% vor einem Tag, nicht nach unten.)
Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.
Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.
Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.
Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.
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