- Der Neuseeländische Dollar steigt, nachdem der Iran das Ende seiner Militäroperationen gegen Israel angekündigt hat.
- Nachlassende Risikoaversion belastet den US-Dollar und unterstützt risikosensitive Währungen.
- Erwartungen einer Zinserhöhung der Reserve Bank of New Zealand im Juli stützen weiterhin den Kiwi.
NZD/USD notiert am Montag zum Zeitpunkt der Abfassung bei rund 0,5830 und liegt damit am Tag um 0,62 % höher, nachdem es sich von einem während der asiatischen Sitzung erreichten Zweimonatstief erholt hat. Der Neuseeländische Dollar (NZD) profitiert von einem schwächeren US-Dollar (USD), da sich die Marktstimmung angesichts von Anzeichen einer Deeskalation im Nahostkonflikt verbessert.
Die Bewegung gewann an Dynamik, nachdem die iranischen Streitkräfte das Ende ihrer Militäroperationen gegen Israel bekanntgaben, gleichzeitig aber warnten, dass erneute israelische Angriffe auf den Libanon eine stärkere Reaktion auslösen würden. Die Erklärung erfolgte, während US-Präsident Donald Trump sagte, dass Gespräche über einen Waffenstillstand zwischen den beiden Seiten im Gange seien. Diese Entwicklungen verringerten die Nachfrage nach sicheren Häfen und übten Abwärtsdruck auf den Greenback aus.
Der US-Dollar-Index (DXY), der den US-Dollar gegenüber einem Korb wichtiger Währungen misst, fällt in Richtung des Bereichs um 99,90, nachdem er kürzlich ein Zweimonatshoch nahe 100,20 erreicht hatte. Der Rückgang des US-Dollars kompensiert die Auswirkungen des soliden US-Beschäftigungsberichts vom Freitag. Die Nonfarm Payrolls (NFP) stiegen im Mai um 172.000, während die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,3 % blieb, was die Widerstandsfähigkeit des US-Arbeitsmarktes bestätigt.
Die Anleger richten nun ihre Aufmerksamkeit auf die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisindex (VPI)-Daten am Mittwoch. Die Inflationszahlen werden voraussichtlich eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Erwartungen für den geldpolitischen Ausblick der Federal Reserve (Fed) spielen, da die Märkte weiterhin den Pfad der Zinssätze in den kommenden Monaten bewerten.
Auf neuseeländischer Seite bleibt der Neuseeländische Dollar durch Erwartungen einer strafferen Geldpolitik der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) gestützt. Händler rechnen weiterhin mit der Möglichkeit einer Zinserhöhung bereits im Juli, wobei der Offizielle Leitzins im nächsten Jahr voraussichtlich nahe 3,5 % seinen Höhepunkt erreichen wird.
Die Marktteilnehmer werden zudem die chinesische Handelsbilanz und Inflationsdaten sowie die Einkaufsmanagerindex (EMI)-Zahlen Neuseelands im weiteren Verlauf der Woche beobachten. Diese Veröffentlichungen könnten neue Einblicke in den regionalen Wirtschaftsausblick geben und die Richtung von NZD/USD beeinflussen.
Neuseeländischer Dollar - heute
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Neuseeländischer Dollar (NZD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Neuseeländischer Dollar war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.09% | -0.11% | -0.21% | 0.00% | -0.29% | -0.55% | 0.07% | |
| EUR | 0.09% | -0.02% | -0.09% | 0.13% | -0.20% | -0.46% | 0.15% | |
| GBP | 0.11% | 0.02% | -0.11% | 0.11% | -0.24% | -0.43% | 0.15% | |
| JPY | 0.21% | 0.09% | 0.11% | 0.19% | -0.13% | -0.33% | 0.24% | |
| CAD | -0.01% | -0.13% | -0.11% | -0.19% | -0.31% | -0.53% | 0.04% | |
| AUD | 0.29% | 0.20% | 0.24% | 0.13% | 0.31% | -0.21% | 0.38% | |
| NZD | 0.55% | 0.46% | 0.43% | 0.33% | 0.53% | 0.21% | 0.57% | |
| CHF | -0.07% | -0.15% | -0.15% | -0.24% | -0.04% | -0.38% | -0.57% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Neuseeländischer Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als NZD (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.
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Solana (SOL) bleibt unter Druck und handelt am Montag unter 66 USD, nachdem es in der Vorwoche fast 20% verloren hatte. Die institutionelle Nachfrage schwächte sich ab, da Spot-Exchange-Traded-Funds in der vergangenen Woche einen Nettoabfluss von über 6,5 Millionen USD verzeichneten und damit eine vierwöchige Zuflussserie beendeten.
Das sollten Sie am Montag, den 8. Juni, im Blick behalten:
Sichere Hafenflüsse kehren zu Beginn der neuen Woche an die Märkte zurück, da die Anleger auf Nachrichten über eine erneute Eskalation des Nahostkonflikts reagieren. Auf dem Wirtschaftskalender stehen am Montag keine hochkarätigen Datenveröffentlichungen, sodass die Marktteilnehmer sich auf geopolitische Schlagzeilen konzentrieren können.