• NZD/USD zieht frische Käufer an, da ein starker Rückgang der US-Anleiherenditen den USD von einem 18-Monats-Hoch wegdrückt.
  • Hawkische Kommentare von RBNZ-Chefökonom Paul Conway verleihen dem NZD zusätzlichen Auftrieb.
  • Spekulationen über Fed-Zinserhöhungen und geopolitische Risiken könnten die USD-Verluste begrenzen, da sich der Fokus nun auf den US-EPI-Bericht richtet.

Das Paar NZD/USD gewinnt während der asiatischen Sitzung am Donnerstag deutlich an positiver Dynamik und baut auf der späten Erholung des Vortags aus dem Bereich von 0,5565 bzw. dem niedrigsten Stand seit April 2025 auf. Das Momentum hebt die Kassakurse auf ein fast Zwei-Wochen-Hoch im Bereich von 0,5635 und wird durch eine Kombination von Faktoren gestützt.

Trotz der am Mittwoch veröffentlichten heißen US-Verbraucherpreisdaten scheinen Anleger überzeugt, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinsen auf ihrer geldpolitischen Sitzung im Oktober unverändert lassen wird. Hinzu kommt ein Bloomberg-Bericht, dem zufolge China US-Wertpapiere offenbar an Verwahrstellen außerhalb der USA in anderen Ländern verlagert, was einen starken Rückgang der US-Anleiherenditen auslöst. Dies wiederum führt zu weiteren Gewinnmitnahmen beim US-Dollar (USD) und drückt ihn von einem 18-Monats-Hoch weg, was dem Paar NZD/USD etwas Unterstützung bietet.

Unterdessen sagte der Chefökonom der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ), Paul Conway, die Zinsentscheidung Ende Oktober sei völlig offen und die Zentralbank sehe den OCR weiterhin am ehesten steigen, habe den Zeitpunkt jedoch noch nicht festgelegt. Dies wiederum verleiht dem neuseeländischen Dollar (NZD) zusätzlichen Auftrieb und trägt zum freundlichen Ton rund um das Paar NZD/USD bei. Dennoch dürfte der korrigierende Rückgang des USD begrenzt bleiben, weshalb Vorsicht geboten ist, bevor bestätigt werden kann, dass die Kassakurse einen Boden gefunden haben.

Laut dem FedWatch Tool der CME Group preisen Marktteilnehmer weiterhin eine Wahrscheinlichkeit von über 85% ein, dass die US-Notenbank die Kreditkosten bis zum Jahresende erneut anheben wird. Darüber hinaus stützen Inflationsrisiken, die von volatilen Energiepreisen ausgehen, die Aussichten auf weitere Fed-Zinserhöhungen. Hinzu kommt, dass die geopolitische Risikoprämie angesichts der eskalierenden Spannungen im Nahen Osten und der Konfrontation zwischen den USA und dem Iran um die Straße von Hormus weiterhin eine Rolle spielt, was den sicheren Hafen Dollar stützen und das Paar NZD/USD begrenzen könnte.

Händler blicken nun auf die Veröffentlichung des US-Erzeugerpreisindex (EPI), die im späteren Verlauf der nordamerikanischen Sitzung ansteht, um neue Impulse zu erhalten. Darüber hinaus wird die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh bei den Jahrestagungen von IWF und Weltbank in Bangkok am Freitag nach weiteren Hinweisen auf den künftigen geldpolitischen Kurs abgeklopft werden. Der Ausblick wiederum wird eine Schlüsselrolle dabei spielen, die kurzfristige USD-Kursdynamik zu beeinflussen und dem Paar NZD/USD einen gewissen Impuls zu verleihen.

NZD/USD 4-Stunden-Chart

Chart Analysis NZD/USD

Technische Analyse

Das Paar NZD/USD hat Mühe, die Intraday-Gewinne über den einfachen 100-Perioden-Durchschnitt (SMA) hinaus auszubauen. Zudem behalten die Kassakurse unter dem 23,6%-Fibonacci-Retracement einen bärischen kurzfristigen Ton bei, was darauf hindeutet, dass jeder weitere Anstieg wahrscheinlich auf Angebot im Bereich der mittleren 0,5600er treffen dürfte.

Weiter oben bilden das 50,0%-Retracement bei 0,5779 und das 61,8%-Niveau bei 0,5829 eine dichte Begrenzung vor 0,5901 und 0,5992. Auf der Unterseite ist der Fibonacci-Anker bei 0,5566 die nächste bemerkenswerte Unterstützung, wo Käufer versuchen könnten, den Rückgang zu bremsen.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)

US-Dollar - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Australischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD -0.64% -0.43% -0.41% -0.26% 0.27% -0.59% -0.77%
EUR 0.64% 0.21% 0.21% 0.35% 0.95% 0.04% -0.14%
GBP 0.43% -0.21% 0.00% 0.19% 0.70% -0.16% -0.36%
JPY 0.41% -0.21% 0.00% 0.14% 0.70% -0.21% -0.37%
CAD 0.26% -0.35% -0.19% -0.14% 0.54% -0.33% -0.51%
AUD -0.27% -0.95% -0.70% -0.70% -0.54% -0.87% -1.05%
NZD 0.59% -0.04% 0.16% 0.21% 0.33% 0.87% -0.19%
CHF 0.77% 0.14% 0.36% 0.37% 0.51% 1.05% 0.19%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

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Der US-Dollar (USD) gewann erneut stark an Aufwärtsdynamik und kletterte am Mittwoch wieder auf neue Höchststände. Die robuste Erholung des Greenback wurde durch die höher als अनुमानित ausgefallenen US-Inflationsdaten im September gestützt, die zugleich Spekulationen über eine zusätzliche Straffung durch die Federal Reserve im vierten Quartal neu entfacht haben.

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