- NZD/USD fällt, da ein Rückgang des ANZ Commodity Price Index im Juni um 1,0 % den NZD schwächte.
- Der NZD steht vor Volatilität, da ein nahezu gleichmäßig gespaltenes NZIER Shadow Board vor der geldpolitischen Entscheidung im Juli große Unsicherheit schafft.
- Der US-Dollar steigt, da die Märkte weiterhin mehrere Zinserhöhungen der Fed in diesem Jahr einpreisen.
NZD/USD verliert nach zwei Gewinntagen an Wert und handelt während der asiatischen Handelszeit am Montag um 0,5690. Das Paar verliert an Boden, da der Neuseeländische Dollar (NZD) nach dem ANZ World Commodity Price Index schwächer wird, der im Juni um 1,0 % fiel, da nachlassende Spannungen im Nahen Osten und niedrigere Ölpreise belasteten.
Der Neuseeländische Dollar steht vor einer unmittelbaren Herausforderung, da NZIER-Ökonomen über kurzfristige Meinungsverschiedenheiten hinwegblicken und für das kommende Jahr höhere Zinssätze prognostizieren. Während das Shadow Board bei der bevorstehenden geldpolitischen Entscheidung im Juli nahezu gleichmäßig gespalten ist, was echte Unsicherheit und potenzielle Marktvolatilität schafft, bleibt der mittelfristige Ausblick einheitlich. Unabhängig von der unmittelbaren Entscheidung sind sich die Mitglieder einig, dass der Offizielle Leitzins (OCR) in den nächsten zwölf Monaten auf eine Spanne von 3,00 % bis 3,25 % steigen muss, was eine solide Verankerung der Zinserwartungen darstellt.
Im Einklang mit diesem hawkischen mittelfristigen Kurs erwartet ANZ, dass die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) den OCR am kommenden Mittwoch um 25 Basispunkte auf 2,50 % anheben wird. Trotz eines starken Rückgangs der globalen Ölpreise hält ANZ an der Auffassung fest, dass anhaltende Inflationsrisiken und eine geschwächte heimische Währung sofortiges Handeln rechtfertigen. Man argumentiert, dass eine neutrale bis dovishe Zinserhöhung der RBNZ die taktisch komfortabelste Grundlage bietet, um den aktuellen wirtschaftlichen Druck zu bewältigen, ohne die Märkte übermäßig zu verunsichern.
Das NZD/USD-Paar verliert an Wert, während der US-Dollar (USD) steigt, da Händler mehrere Zinserhöhungen der Federal Reserve (Fed) im weiteren Jahresverlauf erwarten. Dies geschieht trotz nachlassender globaler Inflationssorgen, die durch normalisierte Ölströme durch die strategisch wichtige Straße von Hormus unterstützt werden.
Das CME FedWatch Tool zeigt, dass die Finanzmärkte eine Wahrscheinlichkeit von 77,3 % für Zinserhöhungen bis zum Jahresende einpreisen. Die Anleger blicken nun auf die für Mittwoch geplante Veröffentlichung des Protokolls der Fed-Sitzung im Juni, um klarere Einblicke in den zukünftigen Zinspfad zu erhalten.
Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.
Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.
Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.
Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.
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Hyperliquid (HYPE) setzt die Gewinne über 66 $ fort und hält einen langfristigen Aufwärtstrend, der durch den steigenden 50-Tage-EMA um 60 $ gestützt wird. Die Einzelhandelsnachfrage nach HYPE steigt kurzfristig, wobei das Open Interest in 24 Stunden um etwa 5 % zunimmt, während die Finanzierungssätze über null bleiben, während die institutionelle Nachfrage bisher in dieser Woche gedämpft bleibt.
Das sollten Sie am Freitag, den 3. Juli, im Blick behalten:
Der US-Dollar kämpft am letzten Handelstag der Woche darum, gegenüber seinen wichtigsten Rivalen widerstandsfähig zu bleiben, da die Anleger den Zeitpunkt einer möglichen Zinserhöhung der Federal Reserve nach den enttäuschenden Arbeitsmarktdaten für Juni bewerten. Der Wirtschaftskalender wird keine Daten mit hoher Relevanz enthalten, und die Handelsaktivität wird voraussichtlich bis zum Wochenende gedämpft bleiben, da die Aktien- und Anleihemärkte in den Vereinigten Staaten wegen der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag geschlossen bleiben.