Die schwedische Krone (SEK) zeigt sich zu Beginn des Jahres 2026 weiter robust und liegt unter den G10-Währungen nur hinter dem australischen Dollar. Rückenwind kommt laut der Devisenstrategin Jane Foley von Rabobank von positiven Wachstumsdaten, attraktiven Zinsdifferenzen sowie Erwartungen an künftige Zinserhöhungen durch die schwedische Notenbank Riksbank.

Riksbank dürfte der RBA mit schrittweisen Zinserhöhungen folgen

„Die schwedische Krone war 2025 mit deutlichem Abstand die am besten abschneidende G10-Währung und zeigt sich auch in diesem Jahr bislang weiter sehr fest. Im Vergleich zu ihren G10-Pendants ist die SEK seit Jahresbeginn die zweitstärkste Währung nach dem AUD. Während der australische Dollar in diesem Jahr Unterstützung aus der Stärke regionaler Aktienmärkte und Metallpreise gezogen hat, profitierte er zudem von Spekulationen, wonach die australische Zentralbank RBA in diesem Zyklus möglicherweise die erste G10-Notenbank sein könnte, die die Zinsen anhebt.“

„Die Marktbewertung deutet darauf hin, dass die Riksbank nicht allzu weit dahinter liegt. Vor dem Hintergrund eines ermutigenden Wachstumsausblicks geht der Markt zudem davon aus, dass der nächste geldpolitische Schritt der Riksbank wahrscheinlich eine Zinserhöhung sein wird, wenn auch erst in einigen Monaten. Zwar sind aktuell auf Sicht eines Jahres lediglich rund 15 Basispunkte an Zinserhöhungen der Riksbank eingepreist, dies ist jedoch restriktiver als die Markterwartungen an die Europäische Zentralbank.“

„Angesichts attraktiver Zinsdifferenzen sowie des positiven Wachstums- und Haushaltsumfelds in Schweden erwarten wir, dass die Krone auch 2026 ein weiteres starkes Jahr haben wird, und rechnen damit, dass EUR/SEK seinen Rückgang auf 10,50 fortsetzt, mit Abwärtsrisiken im weiteren Jahresverlauf.“

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