- USD/CAD steigt am Donnerstag im asiatischen Handel auf fast 1,3580.
- Die US-NFP stiegen im Januar um die höchste Zahl seit mehr als einem Jahr; die Arbeitslosenquote fiel unerwartet.
- Händler bereiten sich auf die US-Januar-CPI-Inflationsdaten für neue Impulse vor, die am Freitag fällig sind.
Das Paar USD/CAD notiert am Donnerstag während der asiatischen Handelsstunden mit leichten Gewinnen um 1,3580. Der US-Dollar (USD) steigt gegenüber dem Kanadischen Dollar (CAD) aufgrund eines besser als erwarteten Beschäftigungsberichts. Händler werden sich am Freitag von den US-Verbraucherpreisindex (CPI)-Inflationsdaten inspirieren lassen.
Die US-Wirtschaft hat im Januar 130.000 Arbeitsplätze geschaffen, was über dem Marktkonsens von 70.000 liegt, so das Bureau of Labor Statistics am Mittwoch. Die Arbeitslosenquote sank im Januar von 4,4% im Dezember auf 4,3%, was besser ist als die Prognose von 4,4%.
Der positive Bericht deutet darauf hin, dass sich der US-Arbeitsmarkt zu Beginn des Jahres 2026 weiterhin stabilisiert, was die Wahrscheinlichkeit verringert, dass die Federal Reserve (Fed) bis zur Mitte des Jahres eine Zinssenkung für notwendig hält. Dies bietet wiederum dem Greenback gegenüber dem CAD etwas Unterstützung.
Die US-CPI-Inflationsdaten werden am Freitag genau beobachtet. Der Gesamt- und Kern-CPI wird voraussichtlich einen Anstieg von 2,5% im Jahresvergleich im Januar zeigen. Auf monatlicher Basis wird für den Gesamt- und Kern-CPI ein Anstieg von 0,3% im gleichen Zeitraum geschätzt. Im Falle eines schwächeren als erwarteten Ergebnisses könnte dies den USD kurzfristig nach unten ziehen.
Anhaltende geopolitische Risiken könnten die Rohölpreise anheben und den rohstoffgebundenen Loonie stützen. Es ist erwähnenswert, dass Kanada ein großes Ölexportland ist und hohe Rohölpreise in der Regel einen positiven Einfluss auf den CAD haben.
Kanadischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.
Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.
Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.
Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.
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US-Jobdaten werden im Januar moderate Beschäftigungsgewinne zeigen
Das US Bureau of Labor Statistics wird am Mittwoch um 13:30 Uhr GMT die verspäteten Daten zu den Nonfarm Payrolls für Januar veröffentlichen. Die Anleger erwarten, dass die NFP um 70.000 steigen, nach einem Anstieg von 50.000 im Dezember.
Das sollten Sie am Donnerstag, den 12. Februar, im Blick behalten:
Die Vereinigten Staaten (US) veröffentlichten einen stärker als erwarteten Bericht zu den US Nonfarm Payrolls für Januar, der 130.000 neue Arbeitsplätze hinzufügte und somit einen vielversprechenden Start ins Jahr darstellt, während die Arbeitslosenquote auf 4,3% sank und die durchschnittlichen Stundenlöhne über die letzten zwölf Monate stabil bei 3,7% blieben.