Die japanische Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal (Q2) 2025 um 0,3%, wie die vorläufige Schätzung des japanischen Kabinettsamts am Freitag zeigte. Diese Schätzung lag über der Markterwartung von 0,1% und der vorherigen Schätzung von 0%.

Das japanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im zweiten Quartal mit einer annualisierten Rate von 1,0 %, verglichen mit einem Rückgang von 0,2 % in der vorherigen Erhebung.

Marktreaktion auf die BIP-Daten Japans

Bei Redaktionsschluss handelt USD/JPY um 0,04 % niedriger als am Vortag bei 147,70.

BIP - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst das Wirtschaftswachstum eines Landes. Es zeigt die Veränderung der Wirtschaftsleistung über einen bestimmten Zeitraum, in der Regel ein Quartal, an. Ein besonders nützlicher Vergleich ist der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Quartalen oder zum Vorjahresquartal, um Wachstumsentwicklungen nachvollziehbar darzustellen.

Ein höheres BIP-Ergebnis ist in der Regel positiv für die Währung eines Landes, da es eine wachsende Wirtschaft widerspiegelt, die mehr Waren und Dienstleistungen exportieren und höhere ausländische Investitionen anziehen kann. Wenn das BIP hingegen sinkt, wirkt sich das normalerweise negativ auf die Währung aus. Wirtschaftswachstum führt häufig zu höherem Konsum und steigender Inflation. Die Zentralbank des Landes muss dann die Zinssätze erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen, was wiederum Kapitalzuflüsse anzieht und die Währung aufwerten kann.

Ein steigendes Bruttoinlandsprodukt (BIP) führt oft zu höherer Inflation, da eine wachsende Wirtschaft zu mehr Konsumausgaben und Preissteigerungen führt. Infolgedessen müssen Zentralbanken die Zinsen anheben, um die Inflation zu kontrollieren. Höhere Zinsen sind tendenziell negativ für den Goldpreis, da sie die Opportunitätskosten für das Halten von Gold erhöhen und die Nachfrage nach dem Edelmetall verringern.

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