Am späten Sonntag hat der Iran einen neuen Angriff auf Israel gestartet. Dabei war eine Explosion in der Küstenstadt Haifa zu sehen. Trotz internationaler Aufrufe zur Diplomatie und Deeskalation begann Israel laut CNN mit weiteren Angriffen auf militärische Ziele im Iran.
Lokale Beamte in beiden Ländern berichteten von mindestens 224 Todesfällen im Iran und 14 in Israel, während das iranische Gesundheitsministerium angab, dass seit dem Beginn der Angriffswelle durch Israel am Freitag mindestens 1.277 Menschen verletzt wurden.
Zusätzlich berichtete das halb-offizielle iranische Nachrichtenmedium Mehr News am Sonntag, dass die vierte Phase der Operation Irans gegen Israel begonnen hat. Iranische Beamte betonten, dass sie auf jedes „Abenteuer“ Israels „fest reagieren“ würden.
Marktreaktion
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wird der Preis für West Texas Intermediate (WTI) um 1,78% höher bei 72,88 USD gehandelt.
Risikostimmung FAQs
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.
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