Analysten der HSBC verweisen darauf, dass die australische Notenbank Reserve Bank of Australia (RBA) den Leitzins auf 3,85 Prozent angehoben und zugleich ihre Wachstums- und Inflationsprognosen nach oben revidiert hat. Dabei wird unterstellt, dass der Leitzins bis Ende 2026 auf 4,2 Prozent steigt. Die Ökonomen der HSBC werten den geldpolitischen Kurs als restriktiv und rechnen im dritten Quartal 2026 mit einer weiteren Zinserhöhung um 25 Basispunkte. Zugleich heißt es, die jüngste Stärke des australischen Dollars gegenüber dem US-Dollar erscheine überzogen; kurzfristig dürfte das Währungspaar AUD/USD eher seitwärts tendieren, wobei externe Faktoren die Entwicklung bestimmen.
RBA zieht die Zügel an, doch AUD-Rally wirkt überdehnt
„Am 3. Februar erhöhte die Reserve Bank of Australia (RBA) ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,85 Prozent und entsprach damit den Markterwartungen.“
„Zudem hob die RBA ihre kurzfristigen Wachstums- und Inflationsprognosen auf 2,1 beziehungsweise 4,2 Prozent bis Juni 2026 an (zuvor 1,9 und 3,7 Prozent), unter der Annahme, dass der Leitzins bis Ende 2026 auf 4,2 Prozent steigt.“
„Unsere Ökonomen bewerten die Gesamtpositionierung der RBA als recht restriktiv, was auf Spielraum für weitere Straffungen hindeutet, und erwarten einen zusätzlichen Zinsschritt um 25 Basispunkte im dritten Quartal 2026.“
„Die jüngste Rally des australischen Dollars wirkt etwas überzogen, mit einem Plus von rund 3,5 Prozent gegenüber dem US-Dollar seit Jahresbeginn (Bloomberg, 6. Februar).“
„In der Folge dürfte das Währungspaar AUD-USD in den kommenden Wochen eher konsolidieren, wobei externe Faktoren – und nicht Zinsdifferenzen – die kurzfristigen Bewegungen bestimmen.“
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