Israel hat in den vergangenen Tagen die Luftangriffe gegen den Libanon wieder aufgenommen, nachdem es seine Angriffe in der Enklave Anfang dieses Monats zurückgefahren hatte, berichtete Reuters am Sonntag.

Bereits einen Tag zuvor erklärte die israelische Armee, sie habe Abu Hassan Alaa, einen hochrangigen Kommandeur der Hisbollah, im Süden des Libanon getötet. Die israelischen Angriffe waren die tödlichsten seit dem von den Seiten zu Beginn des Juni vereinbarten Waffenstillstand, bei denen 11 Menschen ums Leben kamen.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sagte, die Angriffe seien eine Vergeltung für einen Hisbollah-Angriff, bei dem am Samstag drei Soldaten verletzt worden waren. Israel erklärte am Sonntag, es werde die iranische Stellvertretergruppe erneut angreifen, falls es bedroht werde.

CNBC berichtete, dass die Gesandten des US-Präsidenten Donald Trump sich am Sonntag in Kairo mit ägyptischen, katarischen und türkischen Vermittlern getroffen haben. Diese Entwicklungen zielen darauf ab, den Friedensplan des Präsidenten für Gaza voranzubringen, obwohl Israel seine Luftangriffe in der Enklave fortsetzt. 

Hamas-Vertreter waren bei einigen der Treffen anwesend, die die Vermittler mit Trumps Gesandtem und Schwiegersohn Jared Kushner sowie Trumps Gesandtem für den Friedensrat für Gaza, Nickolay Mladenov, abgehalten hatten, sagte der Diplomat.

Ein hochrangiger israelischer Beamter sagte  Trumps Gesandter Jared Kushner und Trumps Gesandter für den Friedensrat für Gaza, Nickolay Mladenov, sollten sich am Montag mit Netanyahu treffen, der am 9. August sagte, Trumps jüngster Fahrplan für den Frieden in Gaza sei „inakzeptabel.“

Andernorts ordnete Trump das Pentagon an, seine jährlichen Manöver mit Südkorea zurückzufahren, und sagte, Seoul habe sich geweigert, sich an der "Denuklearisierung" des Iran zu beteiligen.

Marktreaktion

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts liegt West Texas Intermediate (WTI) mit 0,62 % im Minus bei 81,90 USD.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

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