- Der Goldpreis fällt auf $ 2.340. Anleger befürchten, dass die Fed die Zinsen noch länger hoch halten wird.
- Der US-Dollar und die Anleiherenditen steigen, da Händler ihre Wetten auf eine Zinssenkung der Fed im September reduzieren.
- Die Anleger richten ihre Aufmerksamkeit auf die Daten zum US-Kernpreisindex (PCE), die am Freitag veröffentlicht werden.
Der Goldpreis (XAU/USD) fiel am Mittwoch im New Yorker Handel drastisch auf fast $ 2.340. Das Edelmetall schwächt sich ab, nachdem die Erholungsbewegung bei rund $ 2.360 zum Stillstand gekommen war. Die Entscheidungsträger der US-Notenbank (Fed) betonen, dass die Zinsen noch länger hoch bleiben sollen.
Unterdessen werden die Anleger vorsichtiger, da sich der Fokus auf die am Freitag anstehenden Kerndaten zum Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) für April in den USA verlagert. Das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß dürfte sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich um 0,3 % bzw. 2,8 % gestiegen sein.
Das erwartete Wachstum der zugrunde liegenden Inflationsdaten würde die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Zinsen auf einem höheren Niveau bleiben. Dieses Szenario verheißt nichts Gutes für den Goldpreis, da die Opportunitätskosten für das Halten von Anlagen in zinslosen Vermögenswerten wie Gold steigen. Für die Renditen zinstragender Anlagen und den US-Dollar wäre dies günstig.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts stieg der US-Dollar auf fast 105,00 und die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen erreichten aufgrund der vorsichtigen Marktstimmung ein neues Dreiwochenhoch von rund 4,60 %.

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