- Der Goldpreis wird am Mittwoch um die Marke von $ 2.288 gehandelt.
- Es wird allgemein erwartet, dass die US-Notenbank die Zinsen stabil halten wird; Fed-Chef Powell dürfte an seiner restriktiven Haltung festhalten.
- Zunehmende geopolitische Risiken könnten traditionellen sicheren Häfen wie Gold Auftrieb verleihen.
Der Goldpreis (XAU/USD) stieg am Mittwoch im asiatischen Handel leicht auf $ 2.288. Das Edelmetall legt zu, da die Märkte im Vorfeld der geldpolitischen Sitzung der US-Notenbank (Fed) am Mittwoch eine vorsichtige Haltung einnehmen. Aus den USA werden im Laufe des Tages der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe und der ADP-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht.
Unterdessen erholte sich der US-Dollar Index (DXY), der den Wert des US-Dollars gegenüber einem gewichteten Korb von Währungen der US-Handelspartner misst, auf ein Wochenhoch von 106,40. Die Renditen von US-Staatsanleihen fielen, die 10-jährige Rendite fiel auf 4,67%.
Es wird erwartet, dass die US-Notenbank auf ihrer Mai-Sitzung am Mittwoch die Zinsen unverändert lässt und ihre restriktive Haltung beibehält. Die Erwartungen an eine Lockerung der Geldpolitik durch die Fed sind weiter gesunken, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Juni auf etwa 10 % und die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im September auf unter 75 % gefallen ist, wie aus dem CME FedWatch Tool hervorgeht. Weitere Hinweise werden die Anleger von der Pressekonferenz nach der Fed-Sitzung erhalten. Die hawkishen Töne der Fed könnten dem Greenback Auftrieb geben und die Attraktivität der NE-Metalle schmälern.
Auf der anderen Seite hat China, der weltweit größte Goldverbraucher, seit Oktober 2022 kontinuierlich Gold gekauft und damit die längste Aufstockung des Edelmetalls seit mindestens 2000 vorgenommen. Dies wiederum trägt dazu bei, dass sich der Aufwärtstrend des Edelmetalls fortsetzt.
Darüber hinaus verstärken die massiven und anhaltenden Goldkäufe der chinesischen Zentralbank den Verdacht, dass die Regierung nicht nur ihre Währung stärkt, sondern auch die wirtschaftlichen Grundlagen für eine umfassende Invasion Taiwans schafft, wie der Telegraph am Dienstag berichtete. Goldhändler werden die Entwicklung der Spannungen zwischen China und Taiwan sowie die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten genau beobachten. Jede Eskalation der Spannungen könnte die Zuflüsse in sichere Häfen verstärken und den Goldpreis stützen.
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