- Der Goldpreis startet positiv in die neue Woche bei $2.415.
- Die schwächeren US-Inflationsdaten haben die Erwartung einer Zinssenkung durch die Fed geweckt und das gelbe Metall steigen lassen.
- Die hawkischen Kommentare der Fed-Beamten könnten den Aufwärtstrend des Edelmetalls begrenzen.
Der Goldpreis (XAU/USD) zieht am Montag im frühen asiatischen Handel um die $2.415 an. Die schwächeren US-Inflationsdaten für April bieten dem gelben Metall etwas Unterstützung. Der USD-Index (DXY), der den Wert des US-Dollars im Vergleich zu einer Gruppe von sechs ausländischen Währungen angibt, fällt unterdessen auf 104,50 und verliert damit 0,03%. Die Anleger werden am Montag auf weitere Aussagen der Fed-Vertreter Bostic, Barr, Waller, Jefferson und Mester warten.
Die zunehmenden Spekulationen, dass die US-Notenbank (Fed) die Zinsen im Jahr 2024 senken könnte, geben XAU/USD etwas Unterstützung, da der niedrigere Zinssatz die Attraktivität von Gold ohne Rendite für Anleger erhöht. Die US-Verbraucherpreisinflation ist im April auf 0,3% (MoM) gesunken, nachdem sie zuvor um 0,4% gestiegen war. Sowohl der Gesamt- als auch der Kern-VPI fielen niedriger aus, entsprachen jedoch den Markterwartungen.
Andererseits könnte die vorsichtige Haltung der Fed den Aufwärtstrend des Edelmetalls begrenzen, da höhere Zinssätze die allgemeine Investitionsnachfrage nach Gold, das keine Rendite abwirft, durchaus verringern könnten. In der vergangenen Woche sagte der Fed-Vorsitzende Jerome Powell, dass die US-Notenbank seiner Meinung nach mehr Daten benötigt, um Gewissheit darüber zu erlangen, ob die Inflation stetig in Richtung 2% fällt. Außerdem betonten viele Fed-Vertreter die Notwendigkeit, die Zinsen länger hoch zu halten, was dem Greenback auf breiter Front Auftrieb verleiht.
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