Der Goldpreis ist am Morgen auf 4.155 US-Dollar je Feinunze gestiegen. Seit Freitagnachmittag hat sich das Edelmetall damit um mehr als 100 Dollar verteuert. Ausgelöst wurde der Preisanstieg durch wachsende Erwartungen an eine Zinssenkung bei der nächsten Fed-Sitzung in zwei Wochen, wie Commerzbank-Rohstoffanalyst Carsten Fritsch erklärt.

"Fed Funds Futures preisen nun mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 75 Prozent eine Zinssenkung der US-Notenbank um 25 Basispunkte ein. Am vergangenen Donnerstag lag diese Wahrscheinlichkeit noch bei 30 Prozent. Am Freitag zeigte sich der einflussreiche Präsident der New Yorker Fed, Williams, offen für eine Zinssenkung im Dezember. Auch Fed-Gouverneur Miran äußerte seine Bereitschaft, für einen Schritt um 25 Basispunkte zu stimmen, um im FOMC eine Mehrheit dafür zu erreichen. Der enge Verbündete von US-Präsident Trump war bei den vergangenen zwei Sitzungen der Einzige, der für 50 Basispunkte votiert hatte. Entsprechend sieht der Markt nun eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung."

"Die Entwicklungen der vergangenen Tage zeigen, dass sich die Zinserwartungen bis zur Fed-Sitzung am 9./10. Dezember noch deutlich bewegen können – mit entsprechenden Auswirkungen auf den Goldpreis. Ein weiterer Einflussfaktor dürfte die laufenden Verhandlungen zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine sein. Dies könnte die Nachfrage nach Gold als sicherem Hafen beeinflussen. Gestern gab der Preis im frühen Handel zeitweise nach, weil Hoffnungen auf ein Kriegsende aufkamen. Aufkommende Zweifel daran könnten zum anschließenden Preisanstieg beigetragen haben. Daher ist beim Goldpreis in den kommenden Tagen wohl weiter mit Schwankungen zu rechnen."

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