Die starke Dynamik deutet auf eine weitere Stärke des britischen Pfunds (GBP) hin; überkaufte Bedingungen könnten einen Anstieg auf einen Test der 1,2715 begrenzen. Die längerfristigen Aussichten haben sich von negativ zu positiv gewandelt; jeder Anstieg ist wahrscheinlich eine Erholung, die den Widerstand bei 1,2755 testen könnte, so die Devisenanalysten der UOB Group, Quek Ser Leang und Lee Sue Ann.
GBP könnte Widerstand bei 1,2755 testen
24-Stunden-Sicht: „Unsere Einschätzung, dass das GBP gestern in einer Spanne gehandelt werden würde, war falsch. Statt in einer Spanne zu handeln, stieg das GBP stark an und schloss mit einem Plus von 0,89% bei 1,2679, was den größten Tagesgewinn seit Ende August darstellt. Die starke Dynamik deutet auf weitere Stärke des GBP hin, wenngleich die stark überkauften Bedingungen jeden Anstieg auf einen Test der 1,2715 begrenzen könnten. Der Hauptwiderstand bei 1,2755 dürfte vorerst außer Reichweite bleiben. Auf der anderen Seite dürfte jeder Intraday-Rückgang auf eine starke Unterstützung bei 1,2620 und eine leichte Unterstützung bei 1,2640 treffen“.
1-3 WOCHEN-SICHT: „Seit Mitte des Monats sind wir für das GBP negativ eingestellt. Nachdem das GBP auf 1,2475 gefallen war und sich danach stark erholt hatte, deuteten wir am Montag (25. November, Kassakurs bei 1,2590) an, dass ‚der starke Rückgang übertrieben zu sein scheint‘. Wir wiesen darauf hin, dass es im Falle eines weiteren Rückgangs schwierig werden könnte, das Tief vom vergangenen Freitag bei 1,2475 zu durchbrechen, das als wichtiges Unterstützungsniveau dient. Wir hatten jedoch nicht erwartet, dass das GBP so schnell über unseren „starken Widerstand“ bei 1,2650 springen würde (das Hoch lag bei 1,2694). Angesichts der zunehmenden Aufwärtsdynamik scheint sich der Ausblick von negativ auf positiv zu ändern. Allerdings sehen wir jeden weiteren Anstieg von hier aus eher als Erholung denn als Beginn einer größeren Trendwende. Insgesamt könnte sich das GBP erholen und den Widerstand bei 1,2755 testen, solange die Marke von 1,2575 nicht durchbrochen wird.
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Das sollten Sie am Dienstag, den 3. März, im Blick behalten:
Der US-Dollar gewinnt weiterhin an Stärke gegenüber seinen Rivalen nach der bullischen Bewegung am Montag, wobei der USD-Index am Dienstagmorgen in Europa über 98,80 schwankt, dem höchsten Stand seit Ende Januar. Der europäische Wirtschaftskalender wird später am Tag vorläufige Daten zum Harmonisierten Verbraucherpreisindex für Februar enthalten. Dennoch werden die Marktteilnehmer weiterhin auf Nachrichten zur Krise im Nahen Osten achten und den Kommentaren der Zentralbanker besondere Aufmerksamkeit schenken.