- GBP/USD klettert am Montag im frühen europäischen Handel nahe 1,3430.
- Bundesanwälte haben eine strafrechtliche Untersuchung gegen Fed-Vorsitzenden Powell eingeleitet.
- Eine weitere Konsolidierung kann im kurzfristigen Bereich nicht ausgeschlossen werden, da der RSI um die Mittellinie schwebt.
- Der erste Abwärtsfilter, den es zu beobachten gilt, liegt bei 1,3358; der unmittelbare Widerstand erscheint bei 1,3458.
Das Währungspaar GBP/USD zieht während der frühen Handelsstunden in Europa am Montag einige Käufer um 1,3430 an. Der Greenback schwächt sich gegenüber dem Pfund Sterling (GBP) ab, nachdem der Vorsitzende der Federal Reserve (Fed), Jerome Powell, sagte, dass US-Präsident Donald Trump ihn mit einer strafrechtlichen Anklage bedroht habe, was Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Zentralbank aufwarf.
Das US-Justizministerium hat der Behörde Vorladungen zugestellt und mit einer strafrechtlichen Anklage gedroht, aufgrund von Aussagen, die er vor einem Senatsausschuss über Renovierungen von Fed-Gebäuden gemacht hat. Powell bezeichnete die Untersuchung als "beispiellos" und sagte, er glaube, sie sei eröffnet worden, weil er Trumps Zorn auf sich gezogen habe, indem er sich weigerte, die Zinsen trotz wiederholten öffentlichen Drucks des Präsidenten zu senken.
"Dieser offene Krieg zwischen der Fed und der US-Administration ... es ist offensichtlich kein gutes Bild für den US-Dollar", sagte Ray Attrill, Leiter der Währungsstrategie der National Australia Bank.
Händler werden die Arbeitsmarktdaten des Vereinigten Königreichs am Dienstag genau beobachten, da sie einige Hinweise auf die Markterwartungen hinsichtlich der geldpolitischen Aussichten der Bank of England (BoE) geben könnten. Wenn die Berichte schwächere als erwartete Ergebnisse zeigen, könnte dies kurzfristig auf das Cable drücken.
Technische Analyse:
Im Tageschart steigt der 100-Tage-EMA und bietet Unterstützung bei 1,3358, wobei der Preis weiterhin über diesem langfristigen Durchschnitt bleibt, um die breitere Aufwärtsneigung zu bewahren. Der RSI bei 51,90 ist neutral und steigt leicht, was signalisiert, dass sich das Momentum nach dem jüngsten Rückgang stabilisiert. Ein nachhaltiges Halten über dem Durchschnitt könnte den Weg für einen Test von 1,3458 ebnen und den Erholungspfad intakt halten.
Der Preis liegt knapp unter dem Bollinger-Mittelband bei 1,3458, während sich die Bänder verengt haben, was auf eine reduzierte Volatilität und eine Konsolidierungsphase hinweist. Der RSI nahe 52 bestätigt einen seitwärts gerichteten Ton; ein fester Anstieg würde die Aufwärtsdynamik verbessern. Ein Schlusskurs über der Mittellinie könnte eine Bewegung in Richtung des oberen Bands bei 1,3552 eröffnen, während eine Schwäche in Richtung 1,3365 das untere Band ins Spiel bringen und das Risiko eines tieferen Rückgangs erhöhen würde.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst)
Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.
Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.
Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.
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