- GBP/USD stärkt sich auf etwa 1,3685 im frühen europäischen Handel am Dienstag.
- Die positive Sicht auf das Paar bleibt intakt, jedoch kann eine weitere Konsolidierung angesichts eines überkauften RSI nicht ausgeschlossen werden.
- Die erste Unterstützungsebene, die es zu beobachten gilt, liegt bei 1,3480.
Das Währungspaar GBP/USD setzt die Rallye auf fast 1,3685 fort, dem höchsten Stand seit dem 17. September 2025, im frühen europäischen Handel am Dienstag. Das Pfund Sterling (GBP) gewinnt gegenüber dem US-Dollar (USD) an Wert aufgrund der stärker als erwarteten britischen Einzelhandelsumsätze und Einkaufsmanagerindizes (PMI). Diese positiven Berichte haben einige Analysten dazu veranlasst, eine mögliche Verzögerung weiterer Zinssenkungen der Bank of England (BoE) vorherzusagen.
Auf der USD-Seite könnten Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Federal Reserve (Fed) und Sorgen über eine weitere US-Regierungsstilllegung den US-Dollar belasten. US-Präsident Donald Trump könnte im Januar den Namen des nächsten Vorsitzenden der Fed bekannt geben. Händler befürchten, dass die US-Notenbank ihre Unabhängigkeit nach der Ernennung eines Trump-Kandidaten zum Fed-Vorsitzenden verlieren könnte.
Die Märkte könnten vor der Zinsentscheidung der Fed am Mittwoch vorsichtig werden. Es wird allgemein erwartet, dass die US-Notenbank die Zinssätze bei ihrer Sitzung am Mittwoch stabil hält, nachdem sie Ende 2025 drei aufeinanderfolgende Senkungen vorgenommen hat. Händler werden die Pressekonferenz der Fed nach der Sitzung genau beobachten, da sie wichtige Hinweise für die kommenden Monate liefern könnte. Jegliche hawkischen Äußerungen von Fed-Beamten könnten den Greenback stützen und dem Hauptpaar Gegenwind verleihen.
Technische Analyse:
Im Tageschart hält sich GBP/USD gut über dem steigenden 100-Tage-EMA bei 1,3385 und bewahrt eine feste bullische Tendenz. Der Durchschnitt steigt an und Rücksetzer werden voraussichtlich darüber halten. Der RSI(14) liegt bei 72, überkauft und anfällig für eine Pause im Momentum. Der anfängliche Widerstand entspricht dem oberen Bollinger-Band bei 1,3656, während das 20-Tage-Mittelband die erste Unterstützung bei 1,3480 bietet.
Bollinger-Bänder weiten sich, was auf eine steigende Volatilität hinweist, da der Preis über das obere Band hinausgeht und die Aufwärtsbewegung gedehnt hinterlässt. Wenn das Momentum nachlässt, könnte ein Rücksetzer das Mittelband anvisieren, mit tieferer Unterstützung am unteren Band bei 1,3306. Das Halten über dem Banddurchbruch würde die Aufwärtsneigung intakt halten, obwohl das Setup ein erhöhtes Rückprallrisiko birgt.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.
Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.
Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.
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Das sollten Sie am Dienstag, den 27. Januar, im Blick behalten:
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